Nach einem Kantersieg der Heimmannschaft sah es in den ersten Minuten durchaus nicht aus: Vor knapp 300 ausnehmend gut aufgelegten Zuschauern beharkten sich die beiden Teams gut zwanzig Minuten lang auf Augenhöhe, bis Städtli 1 erstmals zwei Tore vorlegen konnte.

Auffälligste Akteure bis dahin: Patrik Vizes (12/15, davon 6 Siebenmeter), der für sieben der acht Fricktaler Tore besorgt war, und Marco Wyss (11/29 -> 38%) im Badener Kasten, der die starke Leistung der vergangenen Spiele bestätigte und sich da bereits sechs seiner schliesslich elf Paraden gutschreiben liess.

In der Folge gewann die Badener Abwehr laufend an Sicherheit, während Möhlin weiter Tor um Tor zulassen musste – und mit einem überraschend klaren 15:8 in die Pause geschickt wurde.

Linie abgeklärt durchgezogen

Am Muster der Partie sollte sich auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel ändern. Städtli zog seine Linie bemerkenswert abgeklärt durch, während Möhlin zusehends mit Schiedsrichterentscheiden haderte und trotz forciertem Überzahlspiel den Anschluss einfach nicht mehr schaffte.

Am Ausgang der Partie bestanden keine Zweifel, was den Badener Ergänzungsspielern wertvolle Zeit auf dem Feld verschaffte. Auch wenn Seppi Zuber (aktuell auf Platz fünf der NLB-Topskorerliste – ohne einen einzigen Siebenmeter) weiter Tor um Tor erzielte, blieb den Gästen so eine noch höhere Kanterniederlage erspart.

Nach der enttäuschenden Leistung in Solothurn zeigte Städtli 1 zu Hause nun wieder sein Sonntagsgesicht und lieferte auch ohne den weiterhin verletzten Abwehrrecken Malvin Patzack eine mehr als solide Defensivleistung ab. 

Das macht Appetit auf die letzten beiden Partien der Saison 2018/19: Am 27. April zu Hause gegen Abstiegskandidat Emmen und am 4. Mai auswärts gegen Aufstiegsaspirant Endingen.