Ein kräftiges Hochdruckgebiet über Europa, 1030 Hektopascal notabene, da kann man die Männerriegen Vom Stein und MTV Baden mit ihren Partnerinnen nicht mehr aufhalten, in den Herbst hinein zu wandern. Der Hans Keller hat alles sorgsam vorbereitet, der Bernhard Wiederkehr hat die gastronomischen Bedürfnisse abgeklärt und der Renzo die Parkeinweisung vorgenommen. Obendrein haben sie zusammen alles ein paarmal rekognosziert vorher.

Wahrlich beschaulich, wenn man vom Bürersteig auf den Laubberg wandert, da ist es rundum Jura, über fusionierte Talschaften oder autonome Orte hinweg schweift der Blick, sei es in Richtung des ehemals habsburgischen oder bernerischen Fricktales. Im Bären zu Hottwil, bernerisch ohne Frage, erwartet uns der umtriebige Wirt in seiner heimeligen Gaststube. Auch wenn wir den Flösserweg nur gerade 30 Meter weit gegangen sind, nämlich von der Hauptstrasse bis zum Gasthaus hinauf, lassen wir es uns nicht nehmen, zu den Köstlichkeiten aus der Küche vom Flösserwein zu kosten, gerade wie die Flösser auf dem Rückweg nach Stilli vor 200 Jahren. Nur sorgsamer gekeltert, wahrscheinlich.

Unser Rückweg führt nicht nach Stilli und wir tragen auch keine Flösser-Seile mit, sondern steigen moderat zu Fuss auf den Bürersteig zurück, wo wir wieder in unsere Auspuffröhren blicken können. Einige lassen es sich nicht nehmen, dazu das Postauto zu benützen und noch eine Rundfahrt um den Laubberg herum auszukosten. Allerdings muss man wissen, wo die Haltestelle sei und das war doch auch noch eine Kontroverse wert in der Gaststube.

Herzlichen Dank, liebe Organisatoren, für die sorgfältige Vorbereitung und Führung im nahen, lieblichen Fricktal.