Bürgerlich Liberaler Frauentreff Dietikon

BLF bei der Wasserschutzpolizei

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Kürzlich starteten 18 Mitglieder des Bürgerlich Liberalen Frauentreffs mit der S12 von Dietikon nach Zürich, wo eine Führung bei der Wasserschutzpolizei der Stadt Zürich (WAPO) auf dem Programm stand.

Auf deren Dienstgelände im Tiefenbrunnen wurde zuerst ein Videofilm gezeigt. Man staunte, was diese Spezialabteilung der Polizei den ganzen Tag macht und welche verschiedenen und umfassenden Aufgaben ausgeführt werden. Unter vielen anderen Tätigkeiten stellt sie den Seerettungsdienst auf dem Gebiet der Stadt Zürich sicher, wo Taucher nach Personen oder nach Gegenständen suchen. Der Begleiter erklärte, dass bei einem Notfall die Nr. 117 der Notrufzentrale der Stadtpolizei anzurufen sei. Bei Bedarf wird dann die Wache der WAPO aufgeboten. Für die Limmat, also z.B. für Dietikon, ist  die Seepolizei des Kantons Zürich, mit Stützpunkt in Oberrieden, zuständig. Ueberdies wird die Wasserschutzpolizei auch für illegal entsorgten Abfall mobilisiert. So werden jährlich etwa 500 Anzeigen wegen illegaler Deponie ausgesprochen. Im Sommer patrouilliert sie meistens auf See, im Winter ist sie auch unterstützend für die Sicherheit auf der Strasse im Einsatz. So versehen die voll ausgebildeten WAPO-Polizisten der Stadtpolizei sämtliche polizeilichen Aufgaben auf See und an Land.

Auf einem Rundgang durch den Werkstattbetrieb bestaunten die Mitglieder die verschiedenen Einsatzfahrzeuge und besuchten das Tauchermuseum mit uralten Modellen bis hin zu den modernen Taucheranzügen.

Anschliessend erfolgte das Highlight, eine Seeüberquerung mit dem grössten Schiff der Polizei, der "P1". Nach dem Passieren der Uferzone, "raste" man zur Freude aller Teilnehmenden mit ca. 50 kmh über den See zur Wache Mythenquai. Hier konnten sie sich ein Bild über die Einsatzzentrale machen, wo während 24 Stunden im Schichtbetrieb gearbeitet wird.

Zum Abschluss brachte das Flaggschiff "P1" die gesellige Runde sicher zum Ausgangspunkt zurück. Mit vielen Eindrücken begaben sich die BLF-Frauen, fröhlich plaudernd, auf den Heimweg.

Susi Moltei

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