Bürgerlich Liberaler Frauentreff Dietikon

BLF mit Informationen und Tipps zur Kriminalitätsprävention

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Rund zwei Dutzende Mitglieder interessierten sich für das Thema "Sicherheit im Alter", zu welchem der Bürgerlich Liberale Frauentreff (BLF) am Mittwochnachmittag eingeladen hatte. Vorstandsmitglied Margret Stöcklin freute sich über die ansehnliche Zahl aufmerksamer Zuhörerinnen, welche das nachfolgende Referat von Kantonspolizist Marcel Graf mit themenbezogenen Fragen, selbst gemachten Erfahrungen und nützlichen Tipps aktiv begleiten sollten. Leider musste die an einem grippalen Infekt erkrankte Präsidentin Susi Molteni sich für diesen Anlass entschuldigen. Zum Glück fand wenigstens ihr Dankeschön-Geschenk für Marcel Graf, das so genannte "Limmattaler-Genussboot" - ein mit hiesigen Produkten randvoll gefüllter Weidling aus bunter Pappe - rechtzeitig den Weg ins AGZ, wo der Vortrag stattfand.

Die Bevölkerung wird immer älter.

Derzeit leben in der Schweiz 1,4 Millionen Menschen über 65 Jahre, mit ansteigender Tendenz. Alte und ältere Menschen seien gesuchte Zielscheiben für Diebe und Betrüger, weil diese mit zunehmenden Jahren zunehmend nachsichtiger und gutgläubiger reagierten und die körperliche Fitness nachliesse. Referate wie dieses sollten helfen, sich wirksam vor kleineren und grösseren Betrügern und Uebeltäter des Alltags zu schützen. Darum informiere er das Auditorium heute persönlich über die sieben gängigsten Methoden, mit denen Kriminelle versuchen könnten, Geld und Wertsachen an sich zu bringen. Damit es erst gar nicht dazu komme, wolle er grundsätzliche Empehlungen zur Verhinderung gewisser Straftaten weitergeben, sagte Graf.

"SOS"-SMS besser kommunizieren

Zur Sprache kamen präventive Massnahmen bei Trick-und Einschleichdiebstahl, Einbruch, Haustürgeschäfte, Zahlungsverkehr inkl. Skimming, Enkeltrick sowie Diebe unterwegs. Die Frauen erfuhren, dass man nur so viel Geld mitnehmen solle, wie gerade gebraucht wird und dieses in einem verschliessbaren Innenfach der Tasche zu deponieren. Zudem riet Graf, Geldbeutel und Schlüssel unterwegs grundsätzlich zu trennen und plädierte für ein gutes Verhältnis zu Nachbarn, Freunden und Kollegen, weil man gemeinsam stärker sei als alleine. Abschliessend ermunterte er die Damen, den Notruf 117 zu wählen, falls man eine gezielte Frage habe oder mit einer Straftat direkt oder indirekt in Berührung gekommen sei. Und das Gremium gab Marcel Graf mit auf den Weg, die Möglichkeit einer "SOS"-SMS an den Notruf 117, besser zu kommunizieren, weil diese Variante weitgehend unbekannt sei.

Margret Stöcklin

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