Fast so alt wie die Schützengesellschaft Baden selbst (1465) ist der Tagsatzungssaal im schönen Stadthaus in Baden: Der historisch bedeutende, 1497/1498 erbaute, gotische Saal dient seit Mitte 1990 als offizieller Trauungsraum. Doch der wunderschöne mit Weichholztäfern ausgestattete und mit herrschaftlich gestalteten Wappenscheiben in Form von Glasgemälden ausgekleidete Saal wird auch für andere ehrwürdigen Anlässe benutzt: So lud Stadtrat Roger Huber ein, um den amtierenden Badener Feldmeister 2015 zu ehren und ihm die traditionelle Wappenscheibe, gestiftet durch die Stadt Baden, zu überreichen. Üblicherweise findet diese Zeremonie auf der Ruine Stein statt. Aufgrund der diesjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten und der damit verbundenen zeitlichen Belastung seitens des Vorstandes musste die Feldmeisterehrung auf den Herbst vertagt werden. Aufgrund der dunklen und nebligen Novembertage liessen wir uns gerne in den warmen und gemütlichen Tagsatzungssaal einladen.

Mit 65 von maximal 72 Punkten (wie auch Jean-Marc Wolfgang, welcher jedoch bereits im Besitz der schönen Wappenscheibe ist; diese kann nur einmal erworben werden) hat dieses Jahr unser Jungschützenleiter Dominik Suter das beste Badener Resultat auf die 300m Distanz erzielt und freute sich ausserordentlich über diese schöne Geste. Begleitet wurde er durch seine sichtlich stolzen Eltern Toni und Annemarie Suter. Eine solche Ehrung erlebt man durchaus nicht alle Tage, umso mehr soll sie genossen werden. Rund 15 Schützinnen und Schützen wohnten diesem ehrenvollen Anlass bei und gratulierten dem jungen Preisträger. Bei den Pistolenschützen hat - wie bereits mehrfach in früheren Jahren - Franz Sager mit 174 von maximal 180 Punkten (dicht gefolgt von Guido Moser und Niklaus Merker) das Spitzenresultat erzielt. Franz, auch Dir herzliche Gratulation!

Die geladenen Gäste genossen im Anschluss einen köstlichen Aperitif mit Badener Stadtwein und feinen Spanischbrödli - ebenfalls spendiert durch die Stadt Baden - und tauschten sich in geselliger Atmosphäre aus. Ein spezieller Dank gebührt der Stadt Baden, namentlich Roger Huber und seiner sympathischen Mitarbeiterin Astrid Thommen, für die gelungene Organisation dieses schönen Anlasses.