Baden, 21. August 2015 – frauenaargau lädt zweimal im Jahr alle Frauenorganisationen des Kantons zu einem Runden Tisch ein. Nun ist es gelungen, gemeinsam einen überparteilichen Wahlanlass zu organisieren. Kandidatinnen aus den acht grössten Parteien diskutieren über die Altersvorsorge 2020. Ziel ist es, im Herbst mehr Aargauerinnen nach Bern zu schicken, damit Frauenanliegen im Parlament ausgewogener vertreten sind.

Mit einem Inputreferat stimmt die abtretende Ständerätin Christine Egerszegi die Teilnehmerinnen und das Publikum auf das komplexe Thema ein. Danach fühlt Bundeshausredaktorin, Anna Wanner, den Podiumsteilnehmerinnen auf den Zahn. Dies in drei Blöcken mit jeweils vier Kandidatinnen aus unterschiedlichen Parteien.

Im ersten Block liegt der Fokus auf der AHV. Folgende Frauen diskutieren zu den Themen Flexibilisierung und Rentenalter: Maya Bally (BDP), Helen Suter (EVP), Monika Küng (Grüne) und Stefanie Heimgartner (SVP).

Der zweite Block stellt das BVG in den Mittelpunkt. Folgende Kandidatinnen diskutieren zu den Themen Koordinationsabzug und Umwandlungssatz: Marianne Binder (CVP), Ruth Jo. Scheier (GLP), Renate Gautschy (FDP) und Yvonne Feri (SP).

Im letzten Satz diskutieren die Ständeratskandidatinnen um die Altersvorsorge 2020 als Gesamtpaket. Sie sollen dem Publikum erklären, wieso sie als Frau und als Politikerin ja oder nein dazu sagen und wie es mit der Finanzierung aussieht. Sämtliche Ständeratskandidatinnen sind dabei: Pascale Bruderer Wyss (SP), Ruth Humbel (CVP), Irène Kälin (Grüne) und Lilian Studer (EVP)

Als Abschluss kann das Publikum allen Kandidatinnen Fragen stellen.

Donnerstag, 3. September 2015, 19:00 Uhr, Grossratssaal, Aarau

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