Die Offiziersgesellschaft Baden hat als Höhepunkt im Jahresprogramm Hotel Limmathof im Bäderquartier in Baden einen kleinen Offiziersball gefeiert.

Ball-Präsident Peter Friedli konnte 44 Personen zum Abend begrüssen: Offiziere vom Leutnant bis zum Obersten aller Altersstufen und militärischen Funktionen mit ihren Begleitungen. 

Nach Apéro und Vorspeise richtete Präsident Caspar Zimmermann, frisch zurück vom Abverdienen als Kompaniekommandat, das Wort an die Gäste. Er berichtete von der Zusammenarbeit mit jungen Milizkadern und Soldaten, die ihn mit Freude erfüllte. Nach mehr als einem Jahrzehnt wieder in einer Rekrutenschule dienen zu dürfen, sei eine herausfordernde, aber äusserst erfüllende Aufgabe gewesen. Des weiteren lobte Zimmermann den Einsatz der jungen Kader.

Als zweiter Redner sprach der Präsident der Aargauischen Offiziersgesellschaft Oberstleutnant Dieter Wicki. Er betonte die Wichtigkeit der „Homebase“, also des Ortes, wo man sich zuhause fühlt und Kraft schöpfen kann und lobte zugleich den Einsatz der Ehefrauen und Partnerinnen, die die Offiziere der Schweizer Armee eben in der „Homebase“ tatkräftig unterstützen. In Bezug auf die Abstimmung über die Wehrpflicht nächstes Jahre mahnte er alle Mitglieder, wie wichtig deren Gewinn für die Erhaltung einer Milizarmee sei: „ Es geht hier nicht um die Frage, ob man die Wehr- in eine allgemeine Dienstpflicht umwandeln soll; nein, es droht ganz generell die Abschaffung der Pflicht, die so wichtig für den Milizgedanken ist!“

Nach dem Hauptgang fand eine Versteigerung einiger spezieller Objekte statt. Der Erlös floss der OG Baden zu, respektive sicherte das finanzielle Gelingen des Abends.

Zum Spiel der Moody Tunes-Kapelle folgte, was an keinem Offiziersball fehlen darf: Der Tanz. Das Gala-Dinner aus der Küche des Goldenen Schlüssels und die festliche Atmosphäre werden den Gästen bestimmt in bester Erinnerung bleiben. Der Vorstand der Offiziersgesellschaft Baden ist nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen bemüht, so einen Abend in naher Zukunft zu wiederholen.