Die Disziplin Enduro gilt als abfahrtsorientierte Mountainbike-Disziplin, bei dem die Fahrer den Grossteil der Höhenmeter selber bestreiten müssen. Bei der Trans Madeira erwarteten die Athleten rund 1600 Höhenmeter und 3000 Tiefenmeter pro Tag.

Die Zeitmessung erfolgt auf definierten «Stages», deren addierte Gesamtzeit zum Rennergebnis führen. Antonio Abreu, Mit-Veranstalter des Events, unterstreicht: «Madeira bietet vier Jahreszeiten und verschiedene Klimazonen an einem einzigen Tag. Bei uns auf der Insel gibt es über 200 Kilometer Singletrails der Extraklasse, die von den Fahrern alles abverlangen. Die fünf Renntage sind hart, aber der Trailgenuss überwiegt! Jeder Finisher dieses Events ist für uns ein Sieger.»

Hart erkämpfter Podiumsplatz

Im Rennen der Damen belegte die Solothurnerin Nathalie Schneitter den zweiten Rang, dies hinter Noga Korem, der Favoritin aus Israel, die zurzeit als Zweite der Enduro World Series rangiert ist.

Die Solothurnerin Nathalie Schneitter beweis Biss und musste sich nur knapp der Favoritin geschlagen geben.

Die Solothurnerin Nathalie Schneitter beweis Biss und musste sich nur knapp der Favoritin geschlagen geben.

«Mein Ziel war es, meine eigenen Grenzen zu überwinden, um mich auf Augenhöhe mit den Weltbesten messen zu können. Dabei musste ich meine Kräfte über die fünf Renntage so einteilen, dass ich ohne grosse Fehler und Stürze durchkomme. Ich bin mit dem zweiten Rang mehr als zufrieden und konnte sogar zwei Stages gewinnen», so Schneitter nach ihrem hart erkämpften Podiumsplatz.