Am Samstag gastierte das Herren 1 des HV Olten im Täli beim KTV Muotathal. Nachdem eine Woche zuvor auswärts in Emmen verloren wurde, wollte man wieder zurück in die Siegerstrasse kehren. Bekanntlich ist das auswärts in Muotathal jedoch kein leichtes Unterfangen, da eine beeindruckende Heimkulisse jeweils für ein hitziges Spiel sorgt.

Gleich zu Beginn zeigte das Team von Cheftrainer «Hämpe», wie die Taktik für das Spiel aussehen sollte. Eine starke Defensive sollte dabei den Grundstein für das schnelle Umschaltspiel der Oltner legen. Dies wurde auch so umgesetzt und nach 5 Minuten führten die Oltner bereits mit 3:1. Die Abwehr stand relativ solide und im Notfall half dann auch noch Torhüter Büttiker mit sehenswerten Paraden aus. Dadurch schaffte es sich Olten immer mehr abzusetzen und führt nach 15 Minuten mit 9:3. Danach zeigte sich jedoch die erste Schwächephase, in der die Muotathaler innerhalb von fünf Minuten auf 10:7 aufholten. Danach besannen sich die Oltner jedoch wieder auf ihre Stärken und schafften es, den Vorsprung bis zur Pause auf 19:10 zu erhöhen.

Nach der Pause folgte dann die zweite Schwächephase der Oltner und wieder verkürzte die Heimmannschaft auf 21:16. Danach drehte das Herren 1 erneut auf und liess den Abstand nicht mehr kleiner werden. Zum Schluss erhöhte man sogar erneut auf 29:21 bevor man den Match noch etwas schleifen liess. Am Ende gewann Olten aber verdient mit 29:23.

Insgesamt muss man der Mannschaft ein Kompliment aussprechen, dass auch trotz hektischer Phasen, in denen man nicht ganz auf dem gewollten Niveau spielte, den Match sehr sicher nach Hause brachte. Es ist nicht selten, dass das Heimteam von den Fans angespornt eine Aufholjagd startet. Dieses Mal gab es das jedoch nicht, was auch an der souveränen Spielweise der jungen Oltner lag.

Bester Werfer der Oltner war Daniel Parkhomenko mit acht Treffern und durch eine insgesamt sehr starke Leistung wurde er auch zum MVP der Oltner gewählt. Diese Leistung gibt Selbstvertrauen für das Spiel am Sonntag, 22.9.2019 gegen den TV Muri.

Michael Burri