Petrus steht auf Kriegsfuss mit den Schützen. Anders ist nicht zu erklären, dass es nun bereits das zweite Jahr in Folge am traditionellen historischen Schiessen auf der Habsburg aus Kübeln geregnet hat. Zudem herrschten eher Februar- statt Mai-Temperaturen. Aber wie heisst es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Diesem Umstand Rechnung tragend fanden sich trotz allem 279 Gewehr- und 159 Pistolenschützen auf der Habsburg ein und frönten bei bester Laune ihrem Hobby. Auch die SG Baden durfte sich über eine grosse Teilnehmerzahl freuen. Aufgrund des frühmorgendlichen Antretens traten einige Badener bereits frühzeitig durchnässt und frierend den Heimweg an, ohne den feinen Spatz und die köstliche Crèmeschnitte auf dem Schloss zu geniessen. Durchaus verständlich. Die Bons für Suppe und Spatz wurden aber weitergereicht und daher freuten sich einige Schützen über doppelte Spatz-Ausgabe. Eine gemütliche Gruppe von rund 13 Schützen vertrat die SG Baden aber würdig und lauschte interessiert der Landsgemeinde. Jost Voser, Präsident der Habsburgschützenkommission, hielt die Begrüssungsrede, gefolgt durch das Absenden der beiden Schützenmeister 50m und 300m der SG Aarau. Die diesjährigen Sektionsbecher der SG Baden gingen an Zdeněk Porš über die 50m-Distanz (41 Punkte) und an Niklaus Merker über die 300m-Distanz (53 Punkte). Herzliche Gratulation!

Weil der Kugelfang in Habsburg saniert werden muss, findet der Traditionsanlass im Jahr 2019 bekanntlich zum letzten Mal statt. Es ist für die SG Baden daher eine Ehre, dieses historische Schiessen im Jahr 2017 organisieren zu dürfen. Es steht ausser Frage, dass bis dahin die Diskrepanzen mit Petrus geklärt sein werden!