Nach der Ankunft mit der S5 in Bülach gab es für die 41 Wanderer/Innen erst einmal einen stärkenden Kaffee. Dann ging's weiter durch die Bülacher Altstadt, vorbei am Rathaus und den schönen alten Riegelhäusern. Bülach die einst eine blühende Glasindustrie hatte, trägt immer noch den Namen kleine «Marktstadt» und ist als Bezirkshauptort ein zentraler Punkt im Zürcher Unterland.

Die eigentliche Wanderung begann entlang dem Dorfbach beim alten Stadtweiher der früher der Feuerwehr als Wasserspeicher diente. Über blühende Felder, sogar an einer Schnapsbrennerei vorbei, erreichten wir mit einigen Steigungen den ersten Halteplatz oberhalb von Eschen-mosen. Hier oben hatten wir eine wunderbare Aussicht über das Zürcher Unterland. Im Süden die Lägern, im Westen den Stadlerberg und im Norden den Blick bis hin zum Schwarzwald. Nun versprach uns der Wanderleiter etwas weniger «Anstrengung», es ging den Wald bergab hinunter zum ZKB Rastplatz «Laubfrosch» bei der alten «Haumüli» Die Haumüli ist ein Naturschutzgebiet mit vielen Gesichtern und ein Zeuge früheren Kulturen. Das Gebäude mit Gattersäge und Mühlrad bildet zusammen mit Weiher, Wildbach, Kiesgrube, Obstgarten, Magerwiese und einem reich strukturiertem Wald ein heimatkundliches Kleinod.

Beim Rastplatz umgeben von kühlenden Bäumen genossen wir unseren Mittagshalt. Der Rückweg führte uns dann an der Ostflanke des Dättenbergs entlang, bei Riedern am Berghof vorbei und hinunter nach Bülach wo uns genügend Zeit zur Verfügung stand, um im Biergarten beim Bahnhof noch ein kühlendes Bier zu trinken. Den beiden Wanderleiter/In Andrea und Réne einen herzlichen Dank. (rchi)