Unihockey Minifeld ist eine intensive 2-gegen-2-Spielform auf einem Drittel des Kleinfelds. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld holt sich das Team „Freilos“ den Weltmeister-Pokal. Ein Frauenturnier fand mangels genügender Anmeldungen keines statt.

Am Samstag, 6. Oktober 2018 fanden in Spreitenbach bereits zum dritten Mal die Minifeld-Weltmeisterschaften statt. Leider gab es in diesem Jahr erstmals einzig ein Herrenturnier, da sich nur gerade drei Damen-Teams angemeldet hatten. Das OK hofft jedoch, dass im kommenden Jahr wieder ein Frauenturnier durchgeführt werden kann.

Bei den Herren standen 14 2er-Teams am Start (neuer Rekord), rund die Hälfte davon waren erfreulicherweise auswärtige Teams aus Lengnau, Kulm oder Derendingen.

Im Vorjahr hatten sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern auswärtige Teams den Titel gewonnen – etwas, dass die Spreitenbacher nicht auf sich sitzen lassen wollten. Das Team „Freilos“ mit Michi Hürlimann und Pascal Meier, zwei Spieler der 1. Mannschaft, kam ohne Niederlage durch das Turnier und besiegte im Finale das Team „Deer Heer“ (mit einem aktuellen und einem ehemaligen Spreitenbacher) gleich mit 5:1. Somit holten sie den Pokal zurück nach Spreitenbach und Hürlimann kürte sich bereits zum zweiten Mal zum Weltmeister, nachdem er schon im ersten Jahr siegreich gewesen war. Für Meier hingegen war es der erste Titel. Auf dem 3. Platz landete, wie schon im Vorjahr, mit dem „Team Uniho“ ein Duo aus Derendingen. Gratulation!

Das Niveau war einmal mehr hochklassig – so dass das OK beschlossen hat, die Minifeld-WM auch im kommenden Jahr wieder zu organisieren. Gespannt wartet man in Spreitenbach darauf, wann wohl auch die Cazner, Gossauer oder Kappeler hier antreten werden, um sich nach dem Ligacup- und Meistertitel auch den dritten bedeutenden Titel in der Kleinfeldszene zu holen und damit den „Grand Slam“ perfekt zu machen :-).

Ein grosses Dankeschön letztlich an alle Helfer und vor allem alle Torhüter (siehe Bild der fünf Keeper von 2018). Die Teams treten ohne eigene Torhüter an. Die Schlussmänner (und -frauen) werden vom OK gestellt und wechseln jeweils in der Pause die Seiten. Als Dankeschön gibt es immer auch den Titel „Torhüter des Turniers“. In diesem Jahr überreichte das OK diese Auszeichnung an Devis Ledermann von den Tigersharks Unterkulm. Doch alle Torhüter haben einen Dank verdient für ihren uneigennützigen Einsatz. So können sich eigentlich auch Marcel Heymann und Reto Zeindler Weltmeister nennen, da sie im Final je eine Halbzeit das Tor des Teams „Freilos“ gehütet hatten.