Die Cross Country Rennstrecke der WES in Ascona-Locarno wurde von Marco Aurelio
Fontana (3. Olympische Spiele London 2012) als eine der Besten betitelt, die er je gefahren
ist. Starke Regenfälle im Vorfeld des Events lieferten perfekte Bedingungen für spektakuläre
Rennen und spannende Zweikämpfe. Auch das enthusiastische Publikum der Ticinesi lieferte
seinen Beitrag zur tollen Rennatmosphäre.

Im Cross Country Rennen der Frauen wurde die Solothurnerin Nathalie Schneitter am
Samstag Schneitter ihrer Favoritenrolle gerecht, nachdem sie bereits Mitte April die
Erstaustragung der WES in Monaco gewann.

Die Solothurnerin brillierte vor allem in den technischen Aufstiegen und bewies Nerven, als
nach vier von sechs Runden die Batterie des E-Mountainbikes gefährlich schwach wurde. Sie
verwies die Deutsche Sofia Widenroth, wie bereits in Monaco, auf den zweiten Rang.
«Heute hat es Nerven wie Drahtseile gebraucht.

Das Batterie-Management ist eine
Wissenschaft für sich und ich lerne erst damit umzugehen. Heute habe ich mich beinahe
verpokert. Umso glücklicher bin ich, dass ich den Sieg ins Ziel bringen konnte. Es hat total
Spass gemacht und die Strecke war weltklasse.» sagt Schneitter nach ihrem Erfolg.