Er war alt. Er war anfällig auf Störungen. Er war nicht mehr Betriebssicher. Der Kran zum Ein- und Auswassern von Schiffen neben dem Bootshaus des Limmat-Club Baden war in die Jahre gekommen. Der Gesetzgeber hat eine Nutzungsverlängerung nicht mehr gestattet. Dadurch sah sich die Besitzerin des Krans (Limmatkraftwerke) veranlasst, diesen abzureissen, da nach dem Umbau des Kraftwerks Aue bereits eine neue Transportmöglichkeit für die Schifffahrt besteht und der Kran nicht mehr notwendig war.

Der Limmat-Club Baden jedoch kann ohne den Kran seine Weidlinge nicht mehr ein- und auswassern. Der Wasserfahrverein sah sich daher gezwungen, eine eigene Lösung zu finden. Dank guter Gespräche mit den Limmatkraftwerken offerierten die Kraftwerksbetreiber dem Limmat-Club Baden die Möglichkeit, das Gelände auf welchem der alte Kran stand, zur Eigennutzung zu übernehmen und darauf einen neuen Kran zu errichten.

Da auch die Pontoniere Baden vom Kran abhängig waren, hat der Limmat-Club Baden die Mitglieder der Pontoniere mit ins Boot geholt. Dadurch können die hohen Anschaffungs- und Baukosten aufgeteilt werden.

Im Februar begannen die Mitglieder des Limmat-Club mit der Schalung für den Ersatz des alten Fundaments, welches später mit Beton ausgegossen wurde. Diese Arbeiten wurden in eigener Regie durchgeführt. 10 Tage danach wurde der neue Kran geliefert und installiert.

Einen ersten Einsatz hat der neue Kran bereits erfolgreich hinter sich. Die Weidlinge der beiden Wasserfahrvereine wurden am Schiffe wässern gemeinsam eingewassert.