Fünf Punkte trennen die beiden Mannschaften vor dem Direktduell. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge tritt der TVS auf der Stelle. Zwar konnten die Aarestädter den siebten Tabellenplatz weiterhin halten, sie mussten jedoch gleich mehrere Verfolger aufschliessen lassen.

Steffisburg hat mittlerweile gleich viele Punkte (20) auf dem Konto wie der TV Solothurn und liegt nur wegen des wesentlich schlechteren Torverhältnisses auf dem achten Platz.

Dicht gefolgt von Wädenswil/Horgen und Birsfelden, die nur noch je einen Punkt hinter den Solothurnern liegen. Die Truppe von Marco Kurth ist also zum Siegen verdammt, will sie die aktuelle Tabellenposition weiterhin halten.

Spielsperre nach Kritik an Schiedsrichterleistung

Zudem muss der TVS im Spiel gegen Baden auf ihren Trainer verzichten. Marco Kurth wurde vom Handballverband mit einer Spielsperre belegt, da er nach dem Spiel gegen Emmen die Schiedsrichterleistung kritisiert hatte.

Der Verbandsoffizielle hat dies rapportiert, worauf letzten Freitag überraschend Post des SHV in den TVS-Briefkasten flatterte. So wird der ehemalige Nationalspieler die Partie von der Tribüne aus verfolgen müssen und darf keinen Kontakt zu seinem Team haben.

Fehlende Stammspieler

Das Coaching während des Spiels wird Assistenztrainer Martin Prachar übernehmen. Wie schon gegen Möhlin muss Solothurn auch gegen Baden auf einige Stammspieler verzichten. Vor allem im Rückraum sind die Aarestädter aktuell zurückgebunden.

Gleich beide Linkshänder im Rückraum, sowohl Alain Blaser wie auch Max Freiberg, fehlen verletzungshalber. Ebenso der linke Aufbauer Tom Althaus. Und da der Partnerverein BSV Bern in der NLA am Donnerstag spielt, wird auch Talent Nico Eggimann (Abschlusstraining) voraussichtlich nicht verfügbar sein.

Baden mit starker linker Angriffsseite

Immerhin zeigten sich zuletzt die Flügelspieler in ausgezeichneter Spiellaune. In den letzten drei Spielen erzielten sie nicht weniger als 35 der 94 Solothurner Treffer. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass der TVS in den letzten Wochen wieder vermehrt Wert legt auf ein hohes Tempo.

Das eröffnet Gegenstossmöglichkeiten. Und natürlich sind die Penalty-Schützen im Solothurner Team alles Flügelspieler. Auch der STV Baden kann sich auf einen starken linken Flügel verlassen. Topschütze Josef Zuber gelangen diese Saison bereits 120 Tore – und dies, ohne einen Siebenmeter geschossen zu haben.

Genau gleich viele Tore erzielte sein Nebenmann Pascal Bühler. Will der TV Solothurn wie im Hinspiel wieder einen Sieg einfahren, muss er unbedingt die starke linke Seite der Aargauer in den Griff kriegen.

Die Partie TV Solothurn – STV Baden findet statt am 4. April 2019 um 20.15 Uhr im CIS Solothurn.