Am 15. Februar fuhren 21 Pensionierte mit dem Schnellzug aus dem nebligen Limmattal ins sonnige Fricktal. Nach der Ankunft in Stein genossen alle zuerst im Café Kunz den obligaten Kaffee mit Gipfeli.

Die heutige Wanderroute führte uns auf der Schweizer Seite entlang dem Rhein ab Stein AG via Sisseln nach Laufenburg. Kurz nach dem Wanderstart schweiften unsere Blicke nach links zum Rhein zur alten Holzbrücke und dem Fridolinsmünster, den Wahrzeichen von Bad Säckingen.
Anschliessend marschierten wir vorbei an den drei bekannten Chemiefabriken: Novartis (Medikamente), Syngenta (Agrarprodukte wie Pflanzenschutz) und DSM (Ernährungsprodukte wie Vitamine und Geschmackstoffe).

In Sisseln machten wir im Vereinshaus des Pontonierfahrvereins Sisseln unsere Mittagspause und genossen an der Wärme unser mitgebrachtes Picknick. Herr Käser, unser Gastgeber, versorgte uns freundlicherweise mit kalten und warmen Getränken. Als erfahrener Senior der Pontoniere stellte er uns mit Leidenschaft seinen 1881 gegründeten und sehr erfolgreichen Verein vor.

Am Nachmittag wanderten wir weiter in Richtung Laufenburg. Auch die Enten und Schwäne im Rhein genossen wie wir den frühlingshaften Tag. Unterwegs kamen wir vorbei an mehreren Fischerhäusern mit grossen Galgen für Netze zum Galgenfischen - eine alte Methode, die heute nur noch zum Hobbyfischen angewendet wird.

Kurz vor dem Ende der Wanderung passierten wir das mehr als 100 Jahre alte Flusskraftwerk Laufenburg, das heute mit 10 modernen Straflo-Turbinen (Rohrturbinen) ausgerüstet ist. Eine grosse Schautafel beim Kraftwerk beeindruckte die Wanderer mit Bildern der 22 verschiedenen Fischarten,

die kürzlich hier im Rhein bei einer Zählung registriert wurden. Im Café Maier beim Bahnhof Laufenburg beendeten wir diese gemütliche Februarwanderung mit einem Durstlöscher.

Abschliessend erfolgte die Rückfahrt mit dem Postauto über den Kaistenberg nach Frick und mit der SBB zurück nach Baden. /FK