Dieses Wochenende warteten zahlreiche sportliche Wettkämpfe auf den STV Erlinsbach AG.

Am Aarefest des Pontonier-Fahrvereins Schönenwerd-Gösgen, findet jeweils alle zwei Jahre das Schlauchbootrennen statt. Die Speuzer waren an diesem mit fünf Teams (3x DTV Erlinsbach SO und 2x STV Erlinsbach AG) vertreten. Am Samstag fanden die drei Qualifikationsläufe statt. Zwei Team der Solothurnerinnen und ein Team der Aargauer qualifizierten sich für die Viertelfinalläufe vom Sonntag. Ziel der Solothurnerinnen war es den Titel vom letzten Mal zu verteidigen, was ihnen dieses Jahr leider nicht gelang, nach dem 1/4-Final war für das 1. Team fertig und im 1/2 für das 2. Team. Die Aargauer qualifizierten sich jeweils mit der Bestzeit in sämtlichen Finalläufen für den Finalschlusslauf. Mit einem souveränen Start im Finallauf konnten sie sich von ihren Kontrahenten absetzten und paddelten sich auf der ca 480m langen Strecke zum 1. Schlauchbootsieg in der Vereinsgeschichte.

In Unterkulm am Kreisspieltag, war Volleyball und Kreissteinstossen angesagt. Erneut waren es leider zu wenig Anmeldungen damit das Unihockey auch durchgeführt werden konnte. Unser Damenteam gab unter brütender Hitze vollen Einsatz und erzielten den guten 6. Schlussrang. Unsere Steinstösserinnen und Steinstösser massen sich über den Mittag, mit anderen Vereinen im Kreissteinstossen und erzielten gut Resultate, Rahel durfte sogar als 3. Beste in der Kategorie Damen auf das Siegertreppchen steigen.

Da war doch vergangene Woche noch die Geschichte im Blick, mit dem Deutschen, der im Namen des STV Erlinsbach AG am eidg. Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Zug, den 40kg schweren Mythenstein stossen möchte. Ja ich spreche von Andreas Deuschle vom deutschen Verein Nürtingen, der seinen Titel vom ESAF 2016 in Estavayer, dieses Jahr verteidigen wollte. Wenige Wochen vor dem ESAF wurde das Reglement angepasst, so dass Teilnehmer, die nicht aus der Schweiz kommen, zwar mitmachen dürfen und auf die Rangliste kommen, aber sich nicht Festsieger nennen dürfen falls sie gewinnen. Andi liess sich dadurch aber nicht einschüchtern und reiste trotzdem als Teilnehmer nach Zug. Als bester der Qualifikationsdurchgänge, qualifizierte er sich für den Final. Sein 1. Finalstoss misslang ihm, mit dem 2. Versuch konnte er sich steigern, mit dem 3. Versuch stiess Andi den Stein 4.72m weit, das sind 0.19m weiter als es seine Schweizer Kontrahenten machten. Somit erzielte er den 1. Schlussrang, Festsieger darf er sich leider nicht nenne, so ist er der Sieger der Herzen.

Ich gratuliere Euch allen zu diesen grossartigen Ergebnissen und bedanke mich für Euren Einsatz.

Wie die Erlinsbacher zum Steinstossen kamen und was uns mit Andreas Deuschle verbindet erfahrt Ihr in den nächsten Tagen in einem weiteren Vereinsbericht.

Turnergruss Präsident

Marco Andrist