Veteranenverein Boswil

Veteranenverein Boswil – Kameradschaft und Geselligkeit

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Trotz Corona-Virus trafen sich die die Ü65-Mannen des Veteranenverein Boswil zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Bei Teilnahme aller 187 Mitglieder, wäre der Anlass bewilligungspflichtig gewesen.

 Es waren aber «nur» knapp 100 Teilnehmer, welche sich am Sonntag in der Alten Kirche Boswil zur 113. Mitgliederversammlung trafen. Die vom Kanton beschlossene Bewilligungspflicht für Veranstaltungen mit mehr als 150 Personen wurde daher unterschritten. Trotzdem – es wurden weniger Hände geschüttelt und das Begrüssungsküssen unter Männern ist in unserem Kulturkreis ohnehin nicht so verbreitet. Pünktlich erfolgte die Begrüssung durch den Präsidenten, Othmar Huber. Gefolgt mit kurzen Erläuterungen zum Programm das gleich anschliessend mit dem Mittagessen begann. Der gediegenen Umgebung angepasst wurde vom Partyservice ein gefälliges Menü serviert. Ebenso stilgerecht war die folgende Unterhaltung mit einem Bläserquintett des Jugendsymphonieorchesters Aargau. Dann die eigentliche Versammlung gemäss Traktandenliste. Diese begann mit der Totenehrung der seit der letzten Mitgliederversammlung verstorbenen Veteranen. Diesen sieben Mitglieder gedachte man mit einem sinnigen Reim, vorgetragen durch Gerold Hänggi. Er war auch Teil der Choralgruppe des Kirchenchors, welche anschliessend das geistliche Lied «Amazing grace» vortrug.

 Besuch bei ehemaligen Bosmelern

Das Protokoll der Mitgliederversammlung 2019 sowie der Jahresbericht des Präsidenten wurde mit Applaus verdankt. Mit Impressionen der letztjährigen Vereinsreise zum Benediktinerkloster in Fischingen liess Huber nochmals Erinnerungen aufleben. Bereits war auch der diesjährige Ausflug im Vorstand thematisiert worden und wurde vom Kassier Erwin Berger kurz skizziert:  Boswil, Sachseln (Bruder Klaus), Lungern (Seilbahn und Besuch ehemaliger Bosmeler), Glaubenberg, Sursee, Boswil. Dies am Mittwoch, 17. Juni 2020. Es war dann auch Berger der die finanziellen Belange präsentierte. «Unter dem Strich» blieben 2'780.- Franken die als Mehreinnahmen verbucht werden konnten was zu einem Vermögen von knapp 20'000.- Franken führte.

Die Wiederwahl des Vorstandes, es stellten sich alle Mitglieder wieder zur Verfügung, konnte mit Applaus besiegelt werden. Traditionsgemäss wurden die drei ältesten, anwesenden Mitglieder mit einem «Veteranen-Wein» geehrt. Zwei hatten denselben Jahrgang wodurch es diesmal vier wurden: Müller Leo (1927), Abt Oskar (1928), Huber Franz (1931) und Stutz Othmar (1931).

Einen «kulinarischen Gutschein» überreichte der Präsident dem langjährigen Vereinsmitglied Benedikt Stalder, der nach 16 Jahren als Revisor einem jüngeren Platz machen wollte. Diesen fand man in der Person von Franz Huber der mit Applaus von der Versammlung gewählt wurde. Abschliessend orientierte Erwin Berger über den aktuellen Stand kommunikativer Aktivitäten – sprich Homepage und Passwort. Dort ist nachzulesen: «Der Veteranenverein bezweckt den Zusammenschluss der Veteranen ab dem 65. Altersjahr zur Pflege und Förderung einer guten Kameradschaft und Geselligkeit». Dem wurde bei «Schwarzwälder» und Kaffee noch bis spät nachmittags nachgelebt.

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