Vereinigung Pensionierter ABB

VP ABB Wanderung zur Linner Linde

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Um 9.00 Uhr trafen sich 15 Wanderer in Baden um anschliessend mit dem Zug nach Brugg zu reisen. Weitere Teilnehmer stiegen in Turgi dazu und ebenfalls in Brugg vergrösserte sich die Gruppe nochmals. Mit dem Postauto fuhren wir nach Bözen, wo wir im Gasthof Post einkehrten. Wir wurden im österlich, festlich dekorierten Säli bewirtet inkl. Schoggieili, so schmeckte der Kaffee und das Gipfeli besonders. Hier kam auch noch Fredi Krähenbühl dazu, er übernahm dann auch das Amt vom Wanderbegleiter. Mit 26 Teilnehmern war nun die Gruppe komplett und los gings.

Der Weg führte uns über Feld und Wald in Richtung Effingen. Ausgangs Dorf kam der erste Anstieg in Richtung Sagimülitäli. Vorbei an satt grünen Wiesen und wunderschön blühenden Kirschbäumen kamen wir zum nördlichen Abhang vom Bözberg. Hier orientierte der Wanderleiter über die Tunnelbauten durch den Bözberg. Erster Bahntunnel-Eröffnung 1875. Aktuell wird der neue Bahntunnel gebaut (4 Meter-Korridor) geplante Eröffnung 2020. Autobahn A3 Tunnel-Eröffnung 1996. Weiter über Naturwege kamen wir vorbei am höchsten Wasserfall 5.4 Meter des Kantons Aargau. Stets leicht ansteigend erreichen wir das Dorf Linn und bald darauf treffen wir bei der Linner-Linde ein.

Hier ist Mittagsrast angesagt, die Sitzbänke unter der Linde sind schon durch eine andere Wandergruppe belegt. Aber durch das schöne Wetter findet auch so jeder von uns seinen Platz. Zur Geschichte der Linde: Der Legende nach pflanzte Ende 1668 der letzte Linner die Linde auf das Grab der durch die Pest dahingerafften Linner. Gestärkt wandern wir weiter über den Panoramaweg mit herrlichem Ausblick auf die Aarelandschaft. Weiter geht’s leicht absteigend Richtung Umiken. Wir kommen beim Schryberhof vorbei der mit seinem Hofladen und dem Süssmost einige gluschtig macht. Die romantische Unterführung bringt uns weiter nach Umiken und über die Gwaggelibrugg erreichen wir unser Tagesziel Brugg.

Beim Schlusseinkehr im Restaurant des Pflegezentrum-Süssbach treffen wir Karl Strub. Bei der Gelegenheit werden viele Erinnerungen von früher ausgetauscht. Mit dem anschliessenden Fussmarsch zum Bahnhof und der Reise nach Baden geht ein erlebnisreicher Tag zu Ende.

                                                    Der Wanderleiter André Rüede

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