glp Grünliberale Partei Baden / Ennetbaden

Zum Jugendkulturlokal in der Alten Schmiede ein Ja-Aber

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glp Baden: Zur Einwohnerratssitzung vom 21.06.2011

Die Abrechnungen zum Baukredit Fassade Stadtturm und zum Projektkredit Planungsleitbild werden kaum hohe Wellen werfen. Jene, die Wirtschafts-schule (KV) betreffend, vereinigen viele Zahlen, die vor allem dazu dienen, (nicht-) subventionierte Kosten transparent zu machen. Hauptsache bleibt, dass der Um- und Anbau gelungen sind. Mit der umstrittenen Unterstellung der Alten Schmiede unter Denkmalschutz im Dezember 2010 ist eine optimale Verwendung dieses Areals verunmöglicht worden. Da die Aussenhülle nicht restlos von Schadstoffen befreit werden kann, ist nur eine Kaltnutzung möglich. Darum braucht es eine „Raum-im-Raum"-Lösung, soll die Halle zu mehr als nur als Abstellraum dienen. Es bietet sich an, das bald heimatlos werdende Merkker darin anzusiedeln, auch wenn Sanierung und Nutzungsform mit CHF 7 Millionen hart an der Schmerzgrenze vorbeischrammen. Darum stellt die glp einen Zusatzantrag, der Stadtrat möge im Projektierungswettbewerb eine zusätzliche Nutzung durch Dritte - wie Ateliers und Kleingewerbe - in Erwägung ziehen. Im gleichen Traktandum findet sich die noch immer hängige Investition für „Kunst am Bau" für die Berufsschule BBB. Nachdem sich die ortsansässigen „Sachverständigen" nicht darüber einigen konnten, was für ein Kunstobjekt CHF 1,2 Millionen wert sei, soll dieser Betrag nun für einen „Kunstlehrstuhl", der Kunst an der BBB vermittelt, verwendet werden; ein neunjähriger Betrieb wäre damit gesichert. Bleibt zu hoffen, dass es ein echtes Engagement und nicht bloss ein nettes Experiment wird. (IW)

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