Der Altstadt aber auch den Dorf- und Ensembleschutzzonen werden restriktiven Bestimmungen, die die Eigentümer bei Umbauten zu hohen gestalterischen Mehrausgaben und zum Verzicht auf energetische Sanierungen zwingen, unterworfen. Ein Umbau wäre mit Mehrausgaben, die keinen erhöhten Wohnkomfort erzielen, sondern nur fürs Auge von Vorteil sind, verbunden. Sichtbare Energiesparmassnahmen wie Solarpaneels und Fassadenisolierungen würden vielfach verhindert werden. Damit verbunden wäre auch die Unmöglichkeit, Subventionen vom Staat abzuholen. Diese in der neuen BNO formulierten Bestimmungen benachteiligen Eigentümer der genannten Zonen, eigentlichen Minderheitszonen. Daher sind die Restriktionen als Dienst an die Allgemeinheit zu werten und müssen entschädigt werden. Soll es weiterhin Einzelpersonen (also keine Investoren, wie Finanzgesellschaften, Stiftungen, Staat usw.) möglich sein, Häuser insbes. in der Altstadt zu bewirtschaften, sind die vorgesehenen Vorschriften für jene in Zukunft nicht zu finanzieren. Die mit der neuen BNO verbundenen Mehrkosten erschweren in hohem Mass die Förderung von Kleingewerbe und einer durchmischten Wohnbevölkerung. Ein weiteres Thema in der Innenstadt ist die Fassadengestaltung. Es werden Grössenverhältnisse und Auskragungen definiert aber nicht die Schaufenstergestaltung, obwohl diese vermehrt vernachlässigt wird. Deshalb sollen die Schaufenster im Erdgeschoss den Zweck als Schaufenster erfüllen und dürfen nicht mit Folien beklebt werden. Entweder muss das Schaufenster gestaltet werden mit zwei- oder dreidimensionalen Objekten oder es muss eine Einsicht in das Geschäft und dessen Angebot gewähren. Denn eine qualitativ befriedigende Gestaltung eines Schaufensters ist ein wichtiger Bestandteil der Fassade und trägt zum attraktiven Erscheinungsbild der Innenstadt bei. Zu guter letzt stellt sich die glp gegen eine Umzonung des Tränenbrünneli von der Grün- in die Parkzone. Die Promenade ist integral als Naherholungszone ohne kommerzielle Zwecke zu erhalten. Durch den Promenadenlift ist es Spaziergängern zuzumuten, Essen und Trinken im Stadtzentrum zu holen und an der Limmat zu verzehren. Sitzgelegenheiten gibt es genug (inklusive projektierte Sitzsteine am Wasser). Der Betrieb Sommerbeiz zieht unweigerlich geduldete Überschreitungen nach sich, die nicht geahndet werden (können). An einem Wochenende in der Promenade, vor allem in den Bereichen Lift und Sitzrondelle, sind seit einiger Zeit Bottelone ähnliche Zusammenkünfte nicht selten. Entsprechend sind die Immissionen, die einen akustisch, die andern sichtbar als Unrat (Bierdosen, Flaschen etc.). Was direkt in der Limmat entsorgt wird, wäre interessant zu erfahren. Das reicht. Eine Sommerbeiz ist abzulehnen. Der Betrieb des Uto Kulm in Zürich zeigt, wie schnell publikumsnahe Aktivitäten zum Nachteil der Natur und deren LiebhaberInnen missbraucht werden kann.