Drogenschmuggel
Basler Polizei stellt Koks im Wert von 45 Millionen auf Rheinschiff sicher

Die Basler Polizei hat im Rheinhafen 150 Kilo Koks beschlagnahmt. Der Kapitän eines Schiffes meldete einen Einbruch, als die Polizei auftauchte, entdeckte sie mehrere Taschen gefüllt mit den Drogen. Der Marktwert liegt bei rund 45 Millionen Franken.

Drucken
Teilen
Das beschlagnahmte Kokain hat einen Marktwert von rund 45 Millionen Franken.

Das beschlagnahmte Kokain hat einen Marktwert von rund 45 Millionen Franken.

Kapo BS

Ende November 2015 konnte die Basler Polizei im Rheinhafen 150 Kilogramm Koks sicherstellen. Die Polizei war von einem Kapitän eines Rheinfrachtschiffs alarmiert worden, weil drei Unbekannte versucht hatten, auf seinem vor Anker liegenden Schiff einen Container mit Tiefkühlgut aufzubrechen. Als der Kapitän nachschaute, flüchteten die Männer, wie die Basler Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.

Kurze Zeit später stellte die Polizei fest, dass sich im Container mehrere Taschen mit dem weissen Pulver befanden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der Container mit Tiefkühlgut in Ecuador beladen, nach Antwerpen und von dort aus dann mit einem Rheinfrachtschiff an seinen Bestimmungsort nach Basel verschifft worden war.

Drogen wohl nicht für Schweiz bestimmt

Aus noch unbekannten Gründen konnten die Drogen, welche wohl nicht für die Schweiz bestimmt waren, in Belgien nicht aus dem Container geholt werden. Der Kapitän hatte keine Kenntnis, dass sich nebst dem deklarierten Tiefkühlgut auch Drogen in dem Container befanden.

Die weiteren Abklärungen durch das Betäubungsmitteldezernat ergaben, dass die rund 150 Kilo Kokain im Container einen Wert von rund 10 Millionen Franken haben. Da die Drogen durch die verschiedenen Händler für den Strassenverkauf mindestens dreimal «gestreckt» werden, beläuft sich der Marktpreis auf mindestens 45 Millionen Franken.

Aktuelle Nachrichten