Laut «Telebasel» soll es sich dabei um einen Mitarbeiter der «Fachgruppe 9» handeln, also jener Abteilung, die im Bundesauftrag den Staatsschutz im Kanton wahrnimmt. Thomas Lyssy, der Sprecher der Baselbieter Staatsanwaltschaft erklärt gegenüber «Telebasel», dass der Tatverdächtige am 3. April festgenommen worden sei. Das Zwangsmassnahmengericht habe aber entschieden, keine Untersuchungshaft anzuordnen. Der Tatverdächtige befindet sich also auf freiem Fuss.

Von der Basler Staatsanwaltschaft heisst es auf Anfrage nur, dass sie bestätige, dass ein Verfahren gegen einen ihrer Mitarbeiter eingeleitet worden sei. Dieser sei noch am Tag seiner Festnahme durch die Baselbieter Staatsanwaltschaft vom Leitenden Basler Staatsanwalt freigestellt worden, es gelte aber die Unschuldsvermutung.

Dass die Baselbieter Staatsanwaltschaft gegen den Basler Kollegen ermittelt, liegt laut «Telebasel» daran, dass es sich beim Opfer um einen Buben aus dem Baselbiet handle. Dort soll die Tat auch stattgefunden haben.

Bei den Baselbietern ist derzeit noch ein weiterer Fall hängig, der zwei andere Basler Polizisten betrifft. Einer von ihnen soll sich auf einem Gruppenausflug an einer betrunkenen Kollegin vergangen haben, der zweite habe dabei gefilmt. (dre)