Die fünf befreundeten Personen im Alter von 27 und 37 Jahren entschieden sich vom Murgsee kommend talwärts für den falschen Weg und kamen schliesslich von diesem ab, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag mitteilte. Um sich in der Dunkelheit nicht weiter zu verirren, beschloss die Gruppe, bei der Alphütte zu bleiben. Sie hielt sich an einem Feuer warm.

Die Angehörigen machten sich indessen Sorgen, weil die Gruppe nicht zurückgekehrt war, und meldete dies der Polizei. Zwar hatten andere Wanderer Hilferufe der Gruppe gehört. Doch weil es im Gebiet keine Mobilnetzabdeckung gibt, erreichten die Meldungen die Polizei erst eineinhalb Stunden später. Aus diesem Grund konnte die Gruppe auch nicht telefonisch erreicht werden.

Helikopter der Armee und der Rega lokalisierten die Vermissten schliesslich gegen 3.30 Uhr bei der Alphütte zur Chartalp und brachten sie danach wohlbehalten ins Tal. Im Einsatz standen daneben auch die Alpine Rettung, das Alpinkader sowie die Führungsunterstützung und mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen.

Aktuelle Polizeibilder vom September 2019: