Einbrüche

Kriminaltouristen: Einbrüche in der Schweiz nehmen sprunghaft zu

Dieb bricht Auto auf. (Symbolbild)

Dieb bricht Auto auf. (Symbolbild)

Die Zahl der Einbrüche in der Schweiz steigt rasant an. Versicherer verzeichnen in den ersten neun Monaten dieses Jahres in der gesamten Schweiz rund einen Viertel mehr Einbrüche im Vergleich zum Vorjahr. Die Polizei sieht Kriminaltouristen am Werk.

So hatte beispielsweise die Bâloise seit Januar 20 Prozent mehr Einbruch-Fälle, vergleichbar ist die Zunahme bei der AXA Winterthur. Bei der Mobiliar sind es sogar 26 Prozent mehr Fälle. «Die grosse Mehrheit der Einbrüche geht derzeit auf das Konto sogenannter Kriminaltouristen», sagt Bernhard Graser von der Kantonspolizei Aargau gegenüber der Zeitung «Der Sonntag».

Dabei gehen die in Banden organisierten Einbrecher gezielt vor: Sie kommen und verschwinden über die Autobahn. Besonders betroffen: Wohnquartiere entlang der A1, A2 und der A3. So sind die Banden sehr mobil. Sie können heute im Aargau einbrechen und morgen bereits in der Ostschweiz wieder zuschlagen. «Zudem sind die Täter Tag und Nacht am Werk», sagt Graser. Die Polizei rät zu Präventionsmassnahmen.

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