Europol

Mehr als 1000 Verhaftungen in Europa – Schweiz beteiligt sich an grösstem Europol-Einsatz

Europol kämpft gegen Verbrecher-Banden (Symbolbild)

Europol kämpft gegen Verbrecher-Banden (Symbolbild)

«Es handelt sich um die bedeutendste koordinierte Aktion, die jemals in Europa gegen das organisierte Verbrechen geführt wurde», berichtet Europol. 20000 Polizisten haben über 1000 Mafiosi festgenommen.

In der grössten jemals gestarteten Aktion gegen das organisierte Verbrechen in Europa sind mehr als tausend Menschen festgenommen worden. Zugleich seien mindestens 30 Kinder aus den Händen von Kinderhändlern gerettet worden, teilte die europäische Polizeibehörde Europol am Mittwoch in Den Haag mit.

Insgesamt seien mehr als 20'000 Polizisten und Sicherheitskräfte an der länderübergreifenden Aktion beteiligt gewesen. Die Aktion richtete sich den Angaben zufolge gegen verschiedene Bereiche der organisierten Kriminalität. 

Neben den 28-EU-Staaten beteiligten sich unter anderem auch die USA, Australien und die Schweiz an der sogenannten Operation Archimedes.

Die Festnahmen erfolgten zwischen dem 15. und 23. September. «Es handelt sich um die bedeutendste koordinierte Aktion, die jemals in Europa gegen das organisierte Verbrechen geführt wurde», sagte Europol-Direktor Rob Wainwright.

Eine Übersicht über die Erfolge der Aktion:

  • 1027 Festnahmen
  • 599 kg Kokain 
  • 200 kg Heroin
  • 1.3 Tonnen Cannabis 
  • 30 gefangene Kinder befreit

Die Aktion richtete sich in erster Linie gegen den organisierten Drogenhandel- und Menschenhandel. Weiter standen die illegale Immigration, Warenschmuggel, Cybercrime sowie der illegale Waffenhandel im Fokus der Ermittler.

Die Zugriffe fanden an Land, zu Wasser und in der Luft statt, wie Europol mitteilte.

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