Gegen 7.30 Uhr verschafften sich zwei vermummte Männer Eintritt in die Post von Gland. Einer von ihnen habe eine Waffe gehabt und damit die rund zehn Postangestellten bedroht, teilte die Waadtländer Kantonspolizei mit. Die Räuber verlangten Geld von den Angestellten. Wieviel sie erbeuteten, wollte die Polizei nicht sagen.

Daraufhin flüchteten die Männer mit einem in Frankreich registrierten Auto. Ein Zeuge beobachtete dies und meldete es bei der Polizei. Gegen 8 Uhr fand die Polizei das gesuchte Auto brennend in der Nähe Nyon VD.

Schliesslich gelang es der ebenfalls alarmierten französischen Polizei, zwei Männer im grenznahen französischen Divonne zu verhaften, "die als Täter in Betracht kommen", heisst im Polizei-Communiqué. In der Nähe wurde zudem ein Sack mit Geld gefunden.

Bei den Verhafteten handelt es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um zwei rund 30-jährige Franzosen, die auch in Frankreich gemeldet sind. Weitere Abklärungen zu ihrer Identität sind jedoch noch im Gange. An der Suche nach den Tätern auf französischem Territorium beteiligten sich auch rund 20 Waadtländer Polizisten, wie es ein Abkommen mit Paris erlaubt.

Bereits am Mittwoch kam es in der Region Lausanne zu zwei Überfällen - am Morgen in einer Bijouterie in Lausanne, einige Stunden später in der Raiffeisenbank in Epalinges VD.