Uri

Steine donnern in Schutznetze – die Axenstrasse ist bis auf Weiteres gesperrt

Axenstrasse nach Steinschlag erneut gesperrt (3. Oktober)

Axenstrasse nach Steinschlag erneut gesperrt

Überwachungskameras stellten am späten Mittwochabend Geländebewegungen fest. Steine Landeten in den Schutznetzen. Infolge dessen wurde die Axenstrasse umgehend bis auf Weiteres gesperrt.

Die Axenstrasse ist seit dem späten Mittwochabend zwischen Tellsplatte und Sisikon gesperrt. Weitere Murgänge und Steinschläge sind nicht ausgeschlossen. Am Donnerstag soll das Gebiet durch Fachspezialisten inspiziert werden.

Schon wieder ein Steinschlag: Am Mittwochabend, kurz nach 22.20 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich Gumpisch fest, die in der Folge zu Aufschlägen von Steinen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten. Infolge dessen musste die Strasse aus Sicherheitsgründen umgehend gesperrt und die Fahrzeuge auf der Axenstrasse gewendet werden. Dies geht einer Mitteilung der Kantonspolizei Uri hervor. Personen wurden keine verletzt. Ob die Strasse oder die Brücke beschädigt wurden, konnte aufgrund der heiklen Situation vor Ort sowie der Dunkelheit nicht verifiziert werden.

Fachspezialisten beurteilen Gebiet bei Tageslicht

Die vordefinierten Abläufe sehen nun vor, dass das Gebiet vor Ort bei Tageslicht durch Fachspezialisten neu beurteilt wird. Aufgrund der aktuellen Wetterlage können weitere Steinschläge und Murgänge nicht ausgeschlossen werden. Die Axenstrasse bleibt daher aus Sicherheitsgründen für den Verkehr zwischen dem Kreisel Flüelen und der Abzweigung Wolfsprung bis auf weiteres gesperrt. «Die Zufahrten aus Richtung Nord bis Sisikon respektive Riemenstalden und aus Richtung Süd bis zur Tellsplatte sind möglich», heisst es im Communiqué der Kantonspolizei Uri.

Die Polizei empfiehlt, die Signalisationen zu beachten und die gesperrte Axenstrasse grossräumig zu umfahren respektive nach Betriebsaufnahme auf die Züge der SBB auszuweichen. Im Einsatz stehen das Amt für Betrieb Nationalstrassen, Spezialisten des Bundesamts für Strassen, ein privater Sicherheitsdienst sowie die Kantonspolizeien Schwyz und Uri.

Die Axenstrasse war gerade erst für über sechs Wochen gesperrt gewesen und am 13. September wieder geöffnet worden. (pz/fmü) 

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