Kunstvolle Kürbisse

Kürbisse gehören zu Halloween wie der Hase zu Ostern. Doch es muss nicht immer der bekannte orangefarbene Kürbiskopf sein. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf! Etwas origineller als eine ausgehöhlte Kürbisfratze sind weisse, schwarze oder auch goldene Kürbisse – die Früchte dazu ganz einfach mit Farb- bzw. Glitzerspray besprühen. Sie lassen sich anschliessend mit gruseligen Spinnen oder unheimlichen Fledermäusen verzieren. Auch ein Totenkopf lässt den Kürbis zu einer gruseligen Dekoration werden.

Verwandeln Sie nicht nur Ihre vier Wände, sondern auch Ihren Balkon oder Garten in einen Ort des Schreckens. Windlichter sorgen für die richtige Beleuchtung – schliesslich soll man Ihre kunstvolle Outdoor-Dekoration auch sehen! Wenn Sie künstlerisch begabt sind und Lust auf Kreativität haben, können Sie Kürbisse, Spinnen und andere Gruseldekorationen auch töpfern. Vorteil: Sie können die Schmuckstücke jedes Jahr wiederverwenden (und sie, wenn sie Ihnen langweilig werden, neu bemalen).

Natürlich muss es nicht immer schaurig sein – gerade Kinder fürchten sich oft vor allzu düsteren Dekorationen. Basteln Sie mit den Jüngsten harmloseren Halloween-Schmuck: freundliche Gespenster oder lachende Kürbisse zum Beispiel. Eine besonders einfache Variante: Motive aufzeichnen (es gibt jede Menge Vorlagen im Internet!), ausschneiden, an einem Holzstab befestigen und in Blumentöpfe stecken.

Gruselkerzen und Schreckenslichter

Die Kürbiskerze ist eine originelle Herbstdeko, die Sie auch problemlos im Freien aufstellen können. Besprühen Sie dazu einen kleinen Kürbis mit weisser Farbe und bohren Sie anschliessend ein Loch in die Mitte, sodass eine Kerze darin Platz findet. Je nach Geschmack können Sie die andere Seite mit schwarzer Farbe besprühen und schon ist der Kerzenständer fertig!

Auch gruselige Windlichter dürfen in Ihrem Halloween-Garten nicht fehlen. Schneiden Sie dafür ganz einfach einen Totenkopf, eine Fledermaus oder einen Geist aus Klebefolie aus und kleben Sie die Figuren auf ein Einmachglas. Besprühen Sie das Glas anschliessend mit schwarzem Acrylspray – et voilà! Bei Tag sehen die Windlichter zwar nach nichts aus, aber bei Nacht, zur Geisterstunde, versetzen sie Ihre Besucher garantiert in Angst und Schrecken.

Planen Sie eine Halloween-Party? Sorgen Sie unbedingt für schummriges Licht! Scheiden Sie dafür kleine Löcher in rote Lampionblumen und stülpen Sie diese über eine Lichterkette (am besten mit LED-Beleuchtung, da diese nicht heiss wird). Platzieren Sie die roten Lichterketten auf Ihrem Tisch, auf Etageren oder in Glasvasen und ergänzen Sie sie mit farblich passenden Zweigen und Blättern.

Kürbiskerze als originelle Herbstdeko

Kürbiskerze als originelle Herbstdeko

Schaurig-schöne Leckereien

Es muss nicht immer Kürbiskuchen sein. Halloween ist das Fest des Schreckens, und auch die kulinarischen Spezialitäten sollten furchteinflössend sein. Ganz wichtig: Die Verzierung. Dekorieren Sie Ihre Kuchen oder Muffins mit gruseligen Details: Kleine Fledermäuse und Spinnen verwandeln jedes Gebäckstück in eine Halloween-Leckerei. Die Deko kann einfach mit einem Zahnstocher ins Gebäck hineingestochen werden.

Servieren Sie Snacks auf metallenen Platten oder Etageren – alles Silberne passt perfekt zu Halloween. Egal, für welche Präsentationsform Sie sich entscheiden – es sollte auf jeden Fall genug Platz für Dekorationen bleiben. Kerzen sorgen für schummrige Lichtverhältnisse. Eine besonders schreckliche Idee: Servieren Sie Ihre Snacks auf einem simplen Teller, der seinen Schrecken erst zum Ende hin offenbart: Sobald sich der Teller leert, kommen Ratten, Eulen, Totenköpfe oder Raben zum Vorschein.

Ihnen sind Spinnen-Muffins und Geister-Cupcakes zu langweilig? Dann ist vielleicht ein „Schimmel“-Kuchen, ein mit „Blut“ bespritzter Gugelhupf oder ein „Grabhügel“-Kuchen das Richtige für Sie. Oder wie wär’s mit einem täuschend echten Monster-Auge aus Gelee – glibbrig, glitschig und überdimensional?

Oder wie wär’s mit einem Sarkophag-Kuchen? Dafür brauchen Sie eine Kasten-Kuchenform, Marzipanrohmasse, Puderzucker und Kuvertüre. Formen Sie aus der mit Puderzucker gemischten Marzipanmasse eine bleiche Totenhand, die den Sarg öffnet. Ihre Ahnen werden sich im Grab umdrehen! Sie können aus der Rohmasse natürlich auch noch zusätzliche Gruselaccessoires formen: Ob Totenschädel oder Skelett, Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Schneiden Sie danach die oberste Schicht des Kastenkuchens ab, sodass sie wie ein Deckel verschoben werden kann, und legen Sie die Marzipanfinger zwischen die beiden Kuchenteile. Jetzt sieht es aus, als würde eine Hand den Deckel heben! Glasieren Sie den Sarg am Schluss mit Kuvertüre und platzieren Sie zu guter Letzt ein Kreuz auf dem Sarkophag.

Sollten Sie kein leidenschaftlicher Bäcker sein, reicht auch ein einfacher Springform-Kuchen. Mit der richtigen Dekoration verwandeln Sie jedes noch so simple Gebäck in eine halloweenwürdige Grusel-Leckerei. Glasieren Sie Ihren mit Schokoladenglasur überzogenen Kuchen zum Beispiel mit einer Spinnennetzglasur. Das ist mehr als einfach: Mischen Sie Puderzucker und Zitronensaft zu einer dicklichen Flüssigkeit und füllen Sie sie in einen Spritzbeutel.

Deko mit den „Candy Corn“-Bonbons

Deko mit den „Candy Corn“-Bonbons

Nicht wirklich gruselig, aber äusserst dekorativ und lecker sind die orange-gelb-weissen „Candy Corn“-Bonbons. Sie gehören zu den traditionellen amerikanischen Halloween-Süssigkeiten. Dazu gibt’s Karamell-Äpfel, die sich einfach selber machen lassen: Spiessen Sie Äpfel an Holzspiessen auf. Schmelzen Sie dann eine Tüte weicher Karamellbonbons zusammen mit vier Esslöffeln Milch in einem Topf, verrühren Sie die Masse und tauchen Sie die Äpfel hinein. Wälzen Sie die glasierten Äpfel – Sie können statt Karamell natürlich auch Schokolade nehmen – in gehackten Nüssen, bunten Zuckerperlen oder Smarties und lassen Sie diese trocknen.