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Das Urteil: Darum muss Dietikons Haziri fünf Spiele zuschauen

Naim Haziri (links) gibt auch nach dem Platzverweise weiter Kommentare in Richtung des Schiedsrichters ab.

Naim Haziri (links) gibt auch nach dem Platzverweise weiter Kommentare in Richtung des Schiedsrichters ab.

Der Schweizerische Fussballverband bringt Licht ins Dunkel der Geschehnisse in der 1.-Liga-Partie zwischen der GC U21 und dem FC Dietikon. Der Limmattaler Captain Naim Haziri hat den Unparteiischen offenbar beleidigt.

Es war ein Schock für den FC Dietikon, als am Montag bekannt wurde, dass Captain Naim Haziri statt der erwarteten einen Spielsperre gleich fünf «Sonntage» absitzen musste.

Haziri war sich keiner Schuld bewusst und schaffte die Vermutung aus der Welt, dass nach der Partie Weiteres vorgefallen sein könnte.

Nun ist klar, was es mit der harten Strafe auf sich hat: Gemäss Christophe Girard, Chef der Schiedsrichter der 1. Liga, «entspricht die durch die Disziplinarkommission verfügte Sanktion dem aktuellen Strafenkatalog für den Fall einer groben Beleidigung gegen den Schiedsrichter».

Tatsächlich hatte Haziri von der Steintribüne auf dem GC-Campus weiterhin Kommentare in Richtung des Unparteiischen gerufen, nachdem er vom Platz gestellt worden war. Offenbar war nach der Reaktion auf die erste gelbe Karte auch seine spätere Wortwahl daneben.

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