US-Wahlen
Clinton, Bush, Obama: Diese Präsidenten wählten die US-Bürger in den letzten 20 Jahren

Bei den vergangenen fünf Wahlen entschieden sich die US-Bürger dreimal für einen demokratischen und zweimal für einen republikanischen Präsidenten.

Drucken
Die drei letzten US-Präsidenten Barack Obama, George W. Bush und Bill Clinton. (Archivbild von 2013)

Die drei letzten US-Präsidenten Barack Obama, George W. Bush und Bill Clinton. (Archivbild von 2013)

Keystone/AP/CHARLES DHARAPAK

Die Abstimmungsergebnisse im Überblick:

Barack Obama gewinnt 2012 die Wahl gegen den Republikaner Mitt Romney

Barack Obama gewinnt 2012 die Wahl gegen den Republikaner Mitt Romney

Keystone/AP

2012: Barack Obama wird wiedergewählt. Er kann 332 Wahlmänner auf sich vereinen. Sein Konkurrent, der Republikaner Mitt Romney, kommt nur auf 206. Obama erhält 51,06 Prozent der Stimmen (65'915'795), Romney 47,20 Prozent (60'933'504 Stimmen). Die Wahlbeteiligung liegt bei 54,87 Prozent.

Barack Obama bei der Vereidigung nach der gewonnen Präsidentschaftswahl 2008 - rechts von ihm seine Frau Michelle Obama

Barack Obama bei der Vereidigung nach der gewonnen Präsidentschaftswahl 2008 - rechts von ihm seine Frau Michelle Obama

Keystone/EPA/MATTHEW CAVANAUGH

2008: Obama wird als erster Afroamerikaner zum 44. Präsidenten der USA gewählt. Für den früheren Senator von Illinois stimmen 69'498'516 Bürger (52,93 Prozent). Sein Konkurrent John McCain, republikanischer Senator von Arizona, bekommt 59'948'323 Stimmen (45,65 Prozent). Damit gewinnt Obama 365 Wahlmänner, McCain 173. Die Wahlbeteiligung liegt bei 58,23 Prozent.

2004: John Kerry behauptet, in Ohio seien die Wahlmaschinen manipuliert worden, was George W. Bush zum Sieg verholfen habe. keystone

2004: John Kerry behauptet, in Ohio seien die Wahlmaschinen manipuliert worden, was George W. Bush zum Sieg verholfen habe. keystone

KEYSTONE

2004: George W. Bush gewinnt erneut die Wahl. Er liegt sowohl nach dem Stimmenergebnis (62'040'610 oder 50,73 Prozent zu 59'028'444 oder 48,27 Prozent) als auch nach Zahl der Wahlmänner (286:251) deutlich vor seinem demokratischen Herausforderer John Kerry. Die Wahlbeteiligung liegt bei 56,70 Prozent.

2000: George W. Bush gewinnt in Florida und zieht ins Weisse Haus ein. Sein Gegner Al Gore stellte die Echtheit von Stimmzetteln von im Ausland stationierten Soldaten infrage.

2000: George W. Bush gewinnt in Florida und zieht ins Weisse Haus ein. Sein Gegner Al Gore stellte die Echtheit von Stimmzetteln von im Ausland stationierten Soldaten infrage.

KEYSTONE

2000: Die US-Wähler küren Bush zum 43. Präsidenten. Erst nach mehrwöchigem Streit um das Wahlergebnis in Florida entscheidet der Oberste Gerichtshof zu seinen Gunsten. Bush erhält zwar mit 50'456'002 Stimmen (47,87 Prozent) weniger als sein Kontrahent Al Gore (50'999'897 Stimmen; 48,38 Prozent), dennoch hat er mit 271 zu 266 Wahlmännern die Nase knapp vorn. Die Wahlbeteiligung liegt bei 51,21 Prozent.

Bill Clinton war acht Jahre lang US-Präsident.

Bill Clinton war acht Jahre lang US-Präsident.

1996: Der 42. Präsident der USA, Bill Clinton, wird wiedergewählt. Er bekommt 47'402'357 Stimmen (49,24 Prozent) und gewinnt deutlich gegen den Republikaner Bob Dole (39'198'755 Stimmen, 40,71 Prozent). Clinton vereinigt hinter sich 379 Wahlmänner, Dole kommt auf 159. Die Wahlbeteiligung liegt bei 49,00 Prozent.

Aktuelle Nachrichten