Klima
Der vergangene Monat war weltweit der wärmste Juli seit Messungsbeginn

Der vergangene Monat war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA weltweit der wärmste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880.

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Eine Frau schützt sich in Madrid mit einem Schirm vor der Sonne.

Eine Frau schützt sich in Madrid mit einem Schirm vor der Sonne.

Bild: Keystone

(dpa) Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,93 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15,8 Grad gelegen, teilte die NOAA am Freitag mit. Damit übertraf der Juli 2021 die gleichen Monate der Jahre 2016, 2019 und 2020 - laut NOAA die bisherigen Rekordhalter - um 0,01 Grad Celsius.

«Der Juli ist typischerweise der wärmste Monat des Jahres auf der Welt, aber der Juli 2021 hat sich selbst übertroffen als heissester Juli und Monat, der je gemessen wurde», sagte NOAA-Chef Rick Spinrad. «Dieser Rekord kommt zu dem verstörenden und zersetzenden Weg, den die Klimaveränderung der Erde bereitet, hinzu.»

Besonders warm in Asien

Besonders warm war es nach Angaben der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) vor allem in Asien. In Europa sei es der zweitwärmste jemals verzeichnete Juli gewesen.

Das hatte zuvor auch der europäische Copernicus-Klimawandeldienst auf Grundlage eigener Berechnungen mitgeteilt. Den Copernicus-Aufzeichnungen zufolge war es weltweit der drittwärmste Juli, er lag demnach nur minimal unter den Werten von 2016 und 2019.

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