Proteste
Corona-Pass in Italien: Polizei räumt Blockade im Hafen von Triest

Nach tagelangen Protesten von Aktivisten und Arbeitern im Hafen der norditalienischen Stadt Triest gegen das Corona-Zertifikat hat die Polizei die Demonstranten zurückgedrängt.

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Es wurden Wasserwerfer gegen die Demonstranten eingesetzt.

Es wurden Wasserwerfer gegen die Demonstranten eingesetzt.

Bild: Paolo Giovannini / EPA (Triest, 18. Oktober)

Polizeibeamte mit Helmen und Schildern sowie Wasserwerfer stellten sich am Montagmorgen vor dem Durchgang Nummer vier des Hafens auf, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete und auf Fernsehbildern zu sehen war. Es kam zu Rangeleien mit den Ordnungskräften. Auch Wasserwerfer und Tränengas wurden eingesetzt. Ungefähr 2000 Demonstranten versammelten sich laut Ansa anschliessend auf dem Hauptplatz in Triests Innenstadt.

Die Proteste starteten am 15. Oktober.

Die Proteste starteten am 15. Oktober.

Bild: Paolo Giovannini / EPA (15. Oktober)

Hafenarbeiter und Aktivisten hatten seit Tagen gegen die Ausweitung des sogenannten Grünen Passes - ein Corona-Pass mit ausdruckbaren oder digitalen Nachweisen einer Corona-Impfung, eines negativen Tests oder einer Genesung von der Krankheit - auf die Arbeitswelt demonstriert. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte beschlossen, dass das Zertifikat ab dem vergangenen Freitag (15. Oktober) notwendig sei, um zur Arbeit gehen zu dürfen.

Carabinieri im Einsatz in Triest.

Carabinieri im Einsatz in Triest.

Bild: Paolo Giovannini / EPA (Triest, 18. Oktober)

Die Hafenarbeiter in Triest hatten mit einer Blockade gedroht. Der Betrieb in dem für die Wirtschaft wichtigen Hafen wurde allerdings nicht entscheidend eingeschränkt. Die Entscheidung der Regierung hatte am Samstag vor einer Woche in der Hauptstadt Rom bereits zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei geführt. (dpa)

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