Sieben Franken erwartet der Kanton Aargau im nächsten Jahr von mir – selbstverständlich neben Steuern und der Strassenverkehrssteuer für meine Fahrzeuge. So jedenfalls sind die Busseneinnahmen durch die Polizei für 2019 budgetiert. Ich kann Finanzdirektor Markus Dieth versichern: Ich werde meinen Beitrag zum Staatshaushalt leisten und das Soll ziemlich sicher sogar übertreffen.

Zusätzlich werde ich wahrscheinlich auch den benachbarten Kanton Luzern unterstützen. Dort sind von jedem Einwohner und jeder Einwohnerin durchschnittlich 56 Franken Bussgeld budgetiert. Das ist auch verständlich, nachdem sich die Steuereinnahmen trotz Halbierung der Unternehmensgewinnsteuern nicht wie erhofft entwickelt haben. 56 Franken scheinen mir auf jeden Fall näher an der Realität als in meinem Heimatkanton. 

Geärgert über die Bussen habe ich mich noch nie – nun ja, fast nie, und wenn, dann nur ein bisschen. Ich weiss ja, wie schnell ich fahren darf. Und ich weiss ja, dass überall und jederzeit eine Tempokontrolle lauern kann. Aber ich rechne das Bussgeld einfach zu meinen Ausgaben für Mobilität dazu. Das macht dann etwa einen Rappen pro Kilometer aus. Und diesen hole ich mit regelmässig auftauchenden4-Rappen-Gutscheinen meiner Tankstelle auch nächstes Jahr wahrscheinlich wieder herein.