Das Bier ist billiger, die Leute in den gelben Westen am Eingang zum Stadion sind freundlicher. Und der Rasen ist grüner, weil er nicht im Schatten eines Betontempels liegt. Die Spiele regionaler Fussballclubs bieten aber noch einen weiteren gewichtigen Vorteil: Man hört alles, jeden Fluch, den der Trainer schreit, jede Ermahnung, mit der der Schiedsrichter ihn zu beruhigen versucht, und jede Kritik am Fehlpass, die der alleingelassene Stürmer seinen Kollegen mit auf den Weg gibt.

Auch was der Fan so von sich gibt, bekommt man alles mit. Und dieser Fan, da unterscheidet er sich nicht vom Trainer, ist natürlich auch nicht immer zufrieden mit dem Schiedsrichter. Dieser trug am Samstag ein grünes T-Shirt zur unparteiisch schwarzen Hose, als er so pfiff, dass es der Fan nicht ganz begriff.

Der Fan äusserte seinen Unmut: «Das ist wie in der Politik, die Grünen kann man einfach nicht brauchen», sagte er. Und schlug so, also im sprichwörtlichen Sinne, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Es war diese Effizienz, die dem glücklosen Stürmer abging.