In Zürich sind es 20,9 Prozent aller 3-, 4- und 5-Sterne-Hotels, in Genf sind es gerade mal 14,1 Prozent.

Dass sich Konsumenten vor dem Buchen heutzutage im Internet Informationen über Hotels einholen, ist eine Tatsache. Ebenso, dass sie sich dabei von Bewertungen anderer Gäste beeinflussen lassen. Sind die Rückmeldungen eher negativ, klicken sie sich weiter.

Da können sich die Betriebe auf den eigenen Websites noch so von ihrer besten Seite zeigen. Nützen tut es nichts. Denn im Zeitalter der Digitalisierung schenken Konsumenten den Kundenbewertungen einfach mehr Glauben.

Die Betriebe müssen also umdenken. 

Heute reicht es nicht mehr, wenn sie sich nur während des Aufenthaltes um die Gäste kümmern. Hotels müssen ihnen auch danach zeigen, dass sie die Rückmeldungen zu Herzen und sie auch in der digitalen Welt ernst nehmen. Nur so gelingt es den Betrieben, die Kunden an sich zu binden. Wie die Studie besagt, haben die Hotels in diesem Bereich noch viel Potenzial.

Das alles braucht zwar seine Zeit. Doch die Erfahrung aus anderen Ländern zeigt, dass sich dieser Mehraufwand lohnt. Gerade in Zeiten der Frankenstärke
ist jeder negative Bericht, der nicht beachtet wird, einer zu viel.

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