Kultur

Brugger Literaturtage: Mündliches mit Mundschutz

Eine der Nachwuchshoffnungen der Schweizer Literatur kommt nach Brugg: die Autorin Ivna Žic.

Eine der Nachwuchshoffnungen der Schweizer Literatur kommt nach Brugg: die Autorin Ivna Žic.

Masken- und Ticketpflicht herrscht in diesem Jahr an den Brugger Literaturtagen, zu denen Autoren wie Melinda Nadj Abonji, Martin R. Dean und Ivna Žic geladen sind. Die Kurzlesungen am 18.9. sind bereits ausverkauft, Resttickets gibts an der Abendkasse.

«Hat Literatur ein Verfallsdatum?» Oder muss so ein nach Mode und Zeitgeschmack gewobener literarischer Stoff irgendwann auch mal ausgemustert werden? An den diesjährigen Brugger Literaturtagen wird über diese Frage am Sonntag im Salzhaus kontrovers diskutiert.

Die Brugger Literaturtage, die der Bevölkerung alle zwei Jahre kostenlose Lesungen schenken, haben auch im Coronajahr eine illustre Autorenreihe in ihrem Programm: Es lesen neben arrivierten Schweizer Autorinnen und Autoren wie Melinda Nadj Abonji und Martin R. Dean auch aufstrebende kluge Köpfe wie Ivna Zic («Die Nachkommende») und der in der Schweiz lebende irakischen Autor Usama al-Shahmani («Im Fallen lernt die Feder fliegen»). Aus dem Ausland anreisen werden u.a. der Österreicher Robert Prosser und der Deutsche Matthias Nawrat («Der traurige Gast»).

Gratistickets müssen online bezogen werden

Für die traditionell am Freitag stattfindenden Kurzlesungen der geladenen Autorinnen und Autoren im Salzhaus Brugg gibt es noch Restkarten an der Abendkasse. Wer eine Lesung am Samstag besuchen möchte, ist wegen der Coronavorgaben angehalten, über die Website ein Gratisticket zu lösen. Bespielt werden in diesem Jahr das Salzhaus und der Brugger Rathaussaal. (jst)

Autor

Julia Stephan

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