La Ribot - so Maria Ribots Künstlername - bewegt sich zwischen Tanz, Performance, Videoarbeiten und bildender Kunst, wie das Bundesamt für Kultur (BAK) am Donnerstag in seiner Medienmitteilung schreibt. Mit ihrem Stück "Happy Island" von 2018 zeigte La Ribot eine neue Facette ihres künstlerischen Schaffens.

Bekannt ist La Ribot über die Schweizer Grenze hinaus. 2017 widmete ihr das Berliner Festival "Tanz im August" eine Retrospektive. Eine weitere Retrospektive ist diesen Herbst am "Festival d'Automne" in Paris zu sehen. In diesem Rahmen steht La Ribot in ihrem neuen Werk "Please Please Please" zusammen mit der französischen Choreografin und Tänzerin Mathilde Monnier auf der Bühne des Centre Pompidou.

Auf Empfehlung der Eidgenössischen Jury für Tanz vergibt das BAK weitere Preise: Der Spezialpreis Tanz, ebenfalls mit 40'000 Franken dotiert, geht an Dominique Martinoli. Sie engagiert sich für die Vermittlung und Vernetzung des zeitgenössischen Tanzes im Jura. So gründete sie das Festival "évidanse", das über die Grenze mit Frankreich zusammenarbeitet.

Als herausragende Tänzerin zeichnet das BAK Marie-Caroline Hominal aus, als herausragenden Tänzer Edouard Hue. Sie erhalten je 25'000 Franken. Vier weitere Preise in Höhe von 25'000 Franken vergibt das BAK im Wettbewerb "Aktuelles Tanzschaffen". Der June Johnson Prize für junges und innovatives Tanzschaffen schliesslich erhält die in Bern wirkende Gruppe Unplush. Auch dieser Preis ist mit 25'000 Franken dotiert.