Kurtheater
Kurtheater Baden ist schutzwürdig

Die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege (EKD) befürwortet die Erhaltung des Sachs-Foyers im Kulturtheater Baden. Dies geht aus einem Gutachten hervor.

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Das Sachs-Foyer beim Kurtheater Baden

Das Sachs-Foyer beim Kurtheater Baden

Aargauer Zeitung

Die Studie wurde bei der EKD in Auftrag gegeben, um die unterschiedlichen Haltungen zwischen der kantonalen Denkmalpflege und der Stadt Baden bezüglich dem Umgang mit dem Sachs-Foyer beim geplanten Umbau des Kurtheaters Baden zu klären: Die Stadt Baden unterstützt dabei das aus einem Wettbewerb hervorgegangene Projekt «Equlilibre» der M. & E. Boesch Architekten, das die Erweiterung des Sachs-Foyer mit einer neuen Hülle vorsieht. Die kantonale Denkmalpflege hingegen ist der Ansicht, der nach der Architektin Lisbeth Sachs benannte Gartenpavillon sei möglichst originalgetreu zu restaurieren.

Kantonale, wenn nicht gar nationale Bedeutung

Die EKD bestätigt in ihrem nun publizierten Bericht die grundsätzliche Schutzwürdigkeit des Kurtheaters – als einem der «bemerkenswertesten Theaterbauten der Nachkriegszeit» attestiert sie dem Gebäude eine «mindestens kantonale, wenn nicht gar nationale Bedeutung». Deshalb, so das EKD-Gutachten, sei eine «integrale materielle Erhaltung beziehungsweise Reparatur» des Sachs-Foyers im Sinne der der kantonalen Denkmalpflege zu bevorzugen. Die von der Stadt Baden geplante Umhüllung des Foyers kommt für die EKD hingegen nur infrage, falls eine Substanzerhaltung aufgrund bautechnischer Gegebenheiten und zwingender Nutzungsanforderungen unmöglich ist. (bau)

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