Argoviafest
Wetterfestes Argovia-Fäscht

Das Publikum zeigte trotz schlechtem Wetter Treue zum Argovia-Fäscht und machte es zum Erfolg.

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Michele Coviello

Dann kam er. Rapper Stress war der begehrteste Künstler am Argovia-Fäscht und trat als letzter Star um Mitternacht auf. «Er war zu Recht der Hauptact», sagt Michael Sokoll, Programmleiter von Radio Argovia, «Stress gab nochmals richtig Vollgas.»

Er begeisterte die mindestens 60 000 Zuschauer, die am Samstag nach ersten Schätzungen des Senders aufs Birrfeld gekommen waren. Zusammen mit den 15 000 Besuchern des Beizlifäschts von Freitag bewiesen sie einmal mehr die Beliebtheit des Anlasses. Dieses Jahr umsomehr: Sie kamen trotz starken Winden, Kälte und heftigen Regengüssen und übertrafen die Erwartungen. «Die Stimmung war heisser, als wir gedacht hätten», zieht Sokoll Bilanz.

Dazu haben auch die anderen Top-Acts Ritschi, Seven und die Lovebugs mit überzeugenden Shows beigetragen. Sie waren so gut, dass Moderator Sokoll gegen die Gesetze des Open Airs verstiess und einzelnen Acts nach ihren 45 Minuten eine Zugabe gönnte. «Wir sind dadurch leicht in Verspätung geraten», sagt Sokoll, «aber ich wollte den Leuten noch einen zusätzlichen Song geben.» Das Publikum dankte.

Der Aufwand von einer Million Franken scheint sich gelohnt zu haben. «Der Erfolg motiviert uns, das Fest weiterhin durchzuführen», sagt Radio Argovias Marketingleiter Marco Kugel. Zu wünschen ist es: Nächstes Jahr wird der Sender 20-jährig.

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