Kultur

Choreografisches Residenzzentrum in Baden soll 2021 eröffnet werden

Eine Probe der Flamencos en route im Badener Oederlin Areal. Hier sollen künftig nationale und internationale Gruppen an ihren Projekten arbeiten können.

Eine Probe der Flamencos en route im Badener Oederlin Areal. Hier sollen künftig nationale und internationale Gruppen an ihren Projekten arbeiten können.

Die Choreografin Brigitta Luise Merki möchte in den ehemaligen Proberäumen der Flamencos en route ein choreografisches Residenzzentrum eröffnen. Kuratorium und die Stadt Baden werden sich nicht an dem Vorhaben beteiligen.

Das von der Choreografin Brigitta Luisa Merki angeregte Choreografische Residenzzentrum in Baden wird von Kuratorium und der Stadt Baden nicht unterstützt. Das Projekt sah vor, in den Proberäumen der sich auflösenden Tanzcompagnie Flamencos en route ein Zentrum aufzubauen, in dem professionelle Tanzgruppen aus dem In- und Ausland wohnen und Ruhe an ihren Projekten arbeiten können.

Kuratorium: Projekt «zu wenig ausgereift»

«Das Projekt war zu wenig ausgereift», begründet Béatrice Goetz, Vorsitzende des Fachbereichs Theater & Tanz beim Aargauer Kuratorium, den Entscheid und führt auch bauliche wie technische Mängel bei den Studioräumen an.

Merki kann die Begründung des Kuratoriums nicht nachvollziehen. Sie will das Zentrum mit Anpassungen trotzdem im Januar 2021 eröffnen. Neben den 45 000 Franken vom Swisslos Fonds soll das Projekt von Stiftungen und Privatpersonen getragen werden.

Die Studios sollen zu diesem Zweck renoviert werden. Man werde nun stärker auf Vermietungen setzen und die Zahl der Residenzen etwas reduzieren.

Als erstes wird ein internationales, zeitgenössisches Ensemble die Räumlichkeiten beziehen. Es soll mit dem Projekt «Sei Nacht zu mir» für den Verein Tanz & Kunst Königsfelden 2021 die Klosterkirche Königsfelden bespielen. (jst)

Autor

Julia Stephan

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