Kultur
Das Lucerne Festival steht am Wochenende ganz im Zeichen der Moderne

Karten gibt es noch für fast alle Veranstaltungen am Wochenende.

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Stürzt sich in den Bewusstseinsstrom des «Ulysses»: Sopranistin Juliet Fraser.

Stürzt sich in den Bewusstseinsstrom des «Ulysses»: Sopranistin Juliet Fraser.

Bild: PD

Die Orchesterparade am Lucerne Festival ist bis in einer Woche ausverkauft. Das gilt zwar auch für das erste Konzert des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) am Sonntag. Karten gibt es aber für die übrigen Veranstaltungen am Wochenende, die die Moderne ins Zentrum rücken. Johanna Malangré dirigiert ein Ensemble des LFCO in einem Werk der Composer in residence Rebecca Saunders: «Nether» übersetzt den chaotischen Bewusstseinsstrom des Schlussmonologs aus James Joyces «Ulysses» in eine emotionale Vokalperformance, in der die Sopranistin Juliet Fraser «das Monster in sich rauslassen darf» (Sa, 28. August, 22.00, Luzerner Saal).

Initialzündung von Boulez für junge Komponisten

Wolfgang Rihm und ein LFCO-Ensemble stellen Teilnehmer des Composer Seminars und ihre Werke in einem «40min» vor (Fr, 27. August, 18.20, Luzerner Saal). Das Abschlusskonzert des Seminars eröffnet die Fanfare «Initiale» von Pierre Boulez, in der sieben Blechbläser auf Harfe, Klavier und zwei Schlagzeuger treffen. Anschliessend erklingen Werke, die die jungen Komponisten für diese Besetzung geschrieben haben (Sa, 28. August, 14.30, Salquin-Saal der Musikhochschule). (mat)

Hinweis Weitere Infos: www.lucernefestival.ch.

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