Kultur

Der Kultursektor generiert eine Wertschöpfung von 15 Milliarden Franken

Der Kultursektor trägt 2,1 Prozent zum BIP bei. Im Bild: Ein Konzert von Trauffer im Hallenstadion.

Der Kultursektor trägt 2,1 Prozent zum BIP bei. Im Bild: Ein Konzert von Trauffer im Hallenstadion.

Die Coronakrise trifft die Kulturbranche mit Einschränkungen besonders hart. Neue Daten des Bundesamts für Statistik zeigen nun, wie viel Wertschöpfung der Bereich generiert.

(mg) Knapp eine Viertelmillion Menschen (234'494 Beschäftigte) arbeiteten 2018 im Kultursektor. Das hat das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitgeteilt. Diese arbeiten in insgesamt 63'639 Unternehmen. In diese Statistik fliessen nicht nur traditionelle Kulturbereiche wie etwa Kulturerbe oder bildende Kunst, sondern beispielsweise auch Architektur oder Werbung. Insgesamt seien in der Schweiz laut BFS rund 10 Prozent aller Unternehmen im Kultursektor tätig.

Ebenfalls bemessen wurde die Wertschöpfung der Branche. Diese betrug im Jahr 2018 insgesamt 15,2 Milliarden Franken. «Dies entspricht 2,1 Prozent des Bruttoinlandprodukts», heisst es in der Mitteilung. Den grössten Anteil der Wertschöpfung der Kultur machen dabei die Gruppen «Buch und Presse», «Audiovision und Multimedia» sowie «Kulturerbe und Architektur» aus.

Weiter analysiert hat das BFS die Arbeitsbedingungen. So liege im Kultursektor das Medianeinkommen bei 6762 Franken, leicht höher als in der Gesamtwirtschaft. Grosse Unterschiede gibt es dabei zwischen Mann und Frau. Während der Medianlohn für männliche Kulturschaffende 7356 Franken beträgt, liegt jener für weibliche bei 6088 Franken.

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