Auszeichnung

Regisseur Johannes Naber erhält Max Ophüls Preis

Max Ophüls Preis für Johannes Naber (Archiv)

Max Ophüls Preis für Johannes Naber (Archiv)

Der Regisseur Johannes Naber ist für seinen Film «Der Albaner» am Samstagabend in Saarbrücken mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnet worden.

Der Film über die Reise eines Albaners nach Deutschland sei "stringent, glaubwürdig und emotional", hiess es in der Begründung der Jury. Der Preis ist mit 18'000 Euro dotiert.

Mit dem Max Ophüls Preis werden Nachwuchs-Regisseure aus dem deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Zur Jury gehört unter anderem die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen.

Der mit 13'000 Euro dotierte Drehbuchpreis des Filmfestivals ging zu gleichen Teilen an Verena S. Freytag und Nick Baker-Monteys. Vergeben wurde er vom Saarländischen Rundfunk und vom ZDF.

Freytag werde für ihren Film "Abgebrannt" und Baker-Monteys für seinen Streifen "Der Mann, der über Autos sprang" geehrt. Beide Preisträger sind Autoren und Regisseure.

Freytag sei es gelungen, mit einer realitätsnahen Milieustudie das Klischeebild von der "Sozialhilfeempfängerin mit Migrationshintergrund" ins Wanken zu bringen, hiess es.

Überraschende Wendungen zeichnen laut Jury das poetische Road-Movie von Baker-Monteys aus: Vier Menschen werden unerwartet zu Reisegefährten, dabei erfahren sie viel über ihre Wünsche und über die Macht des Glaubens.

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