Das sagte der Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, Christoph Heubner, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Berlin.

Er sei aber nie als fester Termin vorgesehen gewesen, sondern nur in Zusammenhang mit dem Beginn eines Besuchs von deutschen und polnischen Jugendlichen, die den Mitarbeitern der Gedenkstätte auf dem Gelände helfen wollen. Dem hätten sich die Rapper eventuell anschliessen können. Er warte noch auf ein Zeichen des Managements der beiden Musiker, sagte Heubner.

Farid Bang und Kollegah waren im April trotz Antisemitismus-Vorwürfen mit dem Musikpreis Echo ausgezeichnet worden. Besonders kritisiert wurde die Liedzeile "Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen". Etliche Musiker gaben ihre eigenen Echo-Preise aus Protest zurück, die Auszeichnung selbst wurde daraufhin abgeschafft.