Kultur

Per Videokonferenz: Schweizer Regisseur dreht Kurzfilm auf Zoom

Remo Pini (oben Mitte) bespricht eine Szene mit den Schauspielern Barry O'Rourke, Jack McEvoy, Katy Foley, Annika Foster und Tara Erickson (v. l. n. r.).

Remo Pini (oben Mitte) bespricht eine Szene mit den Schauspielern Barry O'Rourke, Jack McEvoy, Katy Foley, Annika Foster und Tara Erickson (v. l. n. r.).

Der Schweizer Regisseur Remo Pini drehte über das Videokonferenztool Zoom einen Kurzfilm. Er sass dabei zu Hause in der Schweiz, die Schauspieler in Hollywood und Irland.

(agl) Der Film «Perfidious» entstand ausschliesslich online, gefilmt wurde per Videokonferenztool Zoom. «Neue Technologien wie Zoom ermöglichen es, mit etwas Kreativität auch während Corona Projekte zu realisieren», wird der Regisseur in einer Mitteilung der Agentur Contcept vom Donnerstag zitiert. Dreharbeiten mit grosser internationaler Crew wären wegen Reisebeschränkungen und Social Distancing kaum möglich gewesen.

Bei den Dreharbeiten zu Pinis Kurzfilm entwickelten die Schauspieler und der Regisseur gemeinsam die Charaktere und vervollständigten in den Proben das Drehbuch. «Perfidious» wird denn auch in Form einer Videokonferenz erzählt. Im Thriller geht es darum, dass sich eine Bande von Bankräubern nach einem misslungenen Raubzug per Videotelefonie trifft und alles bespricht. Dabei kommt es gar zu einem Mord vor laufender Kamera.

Der Schweizer Regisseur und Produzent Remo Pini lebt und arbeitet in Zürich. Seit 2010 führte er bei mehr als einem Dutzend Kurzfilmen Regie, 2019 kam sein erster Spielfilm, der Hollywood-Thriller «The Twisted Nanny» dazu. Für den Kurzfilm «Perfidious» konnte Pini Schauspieler wie Barry O'Rourke, Jack McEvoy oder Annika Foster gewinnen. Der Film erscheint Ende August.

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