Kunst

Zwei Van-Gogh-Gemälde 16 Jahre nach Diebstahl wieder zu sehen

Die Gemälde "Strand von Scheveningen" aus dem Jahr 1882 und "Die Kirche von Nuenen mit Kirchgängern" von 1884/85 kehren am Mittwoch nach aufwendiger Restaurierung in das Van-Gogh-Museum zurück.

Die Gemälde "Strand von Scheveningen" aus dem Jahr 1882 und "Die Kirche von Nuenen mit Kirchgängern" von 1884/85 kehren am Mittwoch nach aufwendiger Restaurierung in das Van-Gogh-Museum zurück.

16 Jahre nach ihrem Diebstahl sind zwei Meisterwerke des niederländischen Malers Vincent van Gogh wieder in Amsterdam zu sehen.

Die Gemälde "Strand von Scheveningen" aus dem Jahr 1882 und "Die Kirche von Nuenen mit Kirchgängern" von 1884/85 kehren am Mittwoch nach aufwendiger Restaurierung in das Van-Gogh-Museum zurück, wie Museumsdirektor Axel Rüge am Dienstag ankündigte. Die Bilder seien dann wieder "da, wo sie hingehören".

Die beiden Kunstwerke waren im Dezember 2002 gestohlen worden. Die Diebe waren mit einer Leiter auf das Dach des Van-Gogh-Museums geklettert, hatten eine Fensterscheibe eingeschlagen und sich dann in den Ausstellungsraum abgeseilt. Zwar wurden die Täter bald gefasst, doch sie verrieten nicht, wo sich die wertvollen Werke befanden.

Die Suche blieb jahrelang erfolglos. Erst im September 2016 fanden italienische Ermittler die Bilder bei einer Drogenrazzia in einem Haus in der Nähe von Neapel, das dem inhaftierten Drogenbaron Raffaele Imperiale gehörte.

Das Gemälde "Strand von Scheveningen" wurde während des Diebstahls beschädigt, das zweite Bild blieb nahezu unversehrt, musste aber aus Altersgründen restauriert werden. Beide Bilder mussten ausserdem neu gerahmt werden, da die Originalrahmen seit dem Diebstahl verschwunden sind.

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