Lockdown
Das vermissen unsere Leserinnen und Leser derzeit am meisten

Der schweizweite Lockdown am 16. März hat auch viele unserer Gewohnheiten über den Haufen geworfen. Dinge, die uns lieb sind und den Tag lebenswert machen, mussten wir vorübergehend loslassen. Was ist es, was unsere Leserinnen und Leser derzeit am meisten vermissen? Lesen Sie hier die Antworten.

Maria Brehmer
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Was unsere Leser vermissen
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 Eine der am meisten angegebenen Antworten: «Ich vermisse meine Enkelkinder.»
 Schwimmbäder haben derzeit geschlossen, da erstaunt nicht, dass viele auch ihre regelmässige Portion Schwimmtraining vermissen.
 «Mit Freunden grillieren»: Der Frühling weckt die Sehnsucht, gemeinsam Zeit im Freien zu verbringen.
 Viele Leserinnen und Leser vermissen auch ihre Arbeitskolleginnen und -kollegen.
 Wer gerne Fussball spielt, muss sich noch etwas gedulden – und vermisst den Sport entsprechend jetzt.

Was unsere Leser vermissen

CH Media

Die Schweizer Bevölkerung ist wegen des Lockdowns am 16. März in etlichen alltäglichen Dingen eingeschränkt. Vielen wird bewusst, was ihnen wichtig ist im Leben – und was ihnen jetzt fehlt. Unseren Leserinnen und Lesern haben wir in den Sozialen Medien die Frage gestellt, was sie derzeit am meisten vermissen.

Hunderte von Antworten erreichten uns, für Sie haben wir hier einige herausgepickt. «Meine Enkelinnen und Enkel» wurde übrigens mit Abstand am meisten als Antwort angegeben.

Das gemütliche Beisammensein mit Freundinnen und Freunden am Wochenende.
Ich freue mich, wenn die Restaurants wieder geöffnet haben und ich endlich wieder ein Cordon bleu essen gehen kann.
Mal wieder selber einkaufen gehen zu können.

(Quelle: Eine ältere Frau)
Ach wie war das schön und ruhig, als die Kinder noch in die Schule durften!
Nichts. Es macht mich lediglich traurig, dass nachher wieder die Strassen verstopft sind, die Leute drängeln und alles so schlimm ist wie vorher. Jetzt ist alles sehr angenehm.
Meine beiden Söhne. Der eine lebt in Deutschland, der andere in Chile.
Die lebendigen Gassen, das geschäftige Treiben, Menschen bei einem Kaffee in der Frühlingssonne um sich zu haben.
Im Buchladen stöbern.
Meine Arbeitskolleginnen und -kollegen.
Gesundheit.
Mc Donald's.
Meinen Mann und Schatz, der Anfang März 2020 verstorben ist.
Unbeschwertheit.
Zeit für mich.
Meine Spielgruppenkinder und meine Arbeitskolleginnen in der Spielgruppe.
Vernünftige Menschen, die sich an die Weisung des Bundesrats halten: Stay home!
Herzliche Umarmungen.
Die tollen Gespräche mit unseren Kundinnen und Kunden.
Meine Verlobte.
Meine Mutter im Altersheim.
Nichts. Es ist entschleunigend. Abends mit dem Hund raus, keiner sonst unterwegs. Wunderschöne klare Sternennächte, tagsüber mit meiner wundervollen Frau Zeit verbringen.
Mein Fitnessstudio.
Schwimmen gehen.
Meine wöchentliche Chorprobe.
Eine Podologin.
Mit den Nachbarn draussen grillieren.
Fussball spielen, arbeiten gehen, WC-Papier.
Meine Stammbeiz.
Niemanden.
Die Nähe meiner ganzen Familie. Sie endlich wieder in die Arme nehmen zu können.

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