Island

50 tote Grindwale in Island gehörten wohl selber Herde an

Eine ganze Walherde ist an einem abgelegenen Strand auf der Halbinsel Snaefellsnes nördlich der isländischen Hauptstadt Reykjavik verendet.

Eine ganze Walherde ist an einem abgelegenen Strand auf der Halbinsel Snaefellsnes nördlich der isländischen Hauptstadt Reykjavik verendet.

Bei den 50 auf Island verendeten Grindwalen handelt es sich Wissenschaftlern zufolge vermutlich um eine gesamte Walherde. 25 Männchen und 25 Weibchen waren unter den gestrandeten Tieren, darunter mehrere Kälber.

Dies berichtete der isländische Rundfunksender RÚV am Freitag unter Berufung auf Wissenschaftler, die den abgelegenen Strand auf der Halbinsel Snæfellsnes nördlich von Reykjavik in dieser Woche besucht hatten. Die Tiere schienen demnach schon seit rund drei Wochen tot zu sein. Der Verwesungsprozess habe bereits eingesetzt.

Touristen hatten die toten Säugetiere vor einer Woche während einer Helikoptertour entdeckt. Die Ursache für das Massenstranden ist weiter unklar. Solche Ereignisse geschehen häufiger in Island und anderen Weltteilen, das Ausmass dieses Vorfalls ist jedoch immens: Seit 1986 waren laut RÚV nicht mehr so viele Wale auf einmal in Island gestrandet. Grindwale gehören zur Familie der Delfine. Sie gelten als Rudeltiere mit starken sozialen Bindungen.

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