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Ein wenig unheimlich und in diesem Fall giftig: das Chemie-Experiment «Pharaoschlange»

Unheimlich und in diesem Fall giftig: das Chemie-Experiment «Pharaoschlange»

Sie ist so alt wie der Chemieunterricht: die «Pharaoschlange». Was hier warum so schön brennt und wie das chemische Experiment auch ganz ohne gefährliche Dämpfe durchgeführt werden kann.

Es sieht aus wie einem Gruselfilm entsprungen, dieses Gebilde. Genannt wird es «Pharaonenschlange». So heisst auch das gleichnamige chemische Experiment, das wohl schon so einige Schüler durchgeführt haben.

Früher ist dafür Quecksilberthiocyanat entzündet worden, bei Erhitzen bläht sich dieses auf und aus der Petrischale wachsen auf schier unerklärliche Art und Weise gelb-schwarze Schlangen.

Auch dieses Video eines ukrainischen Youtube-Kanals zeigt die Reaktion von brennendem Quecksilberthiocyanat. Allerdings mit der Warnung, dies so keinesfalls selbst auszuprobieren. Die Dämpfe, die der brennende Stoff frei setzt, sind giftig.

Das ist auch der Grund, weshalb das Experiment an Schulen mittlerweile etwa mit Zucker, Backpulver und Brennsprit durchgeführt wird. In diesem Fall ist es das Natron aus dem Backpulver, welches beim Verbrennen den Zucker aufbläht. Eine Anleitung mit Tiki-Tabletten liefert zum Beispiel die Schweizer Plattform Simply Sience. (smo)

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